Digitale Geschäftsmodelle werden immer beliebter. Kein Wunder, schließlich lässt sich so mittlerweile eine Menge Geld verdienen. Die Möglichkeiten sind dabei vielfältig und werden bereits schon von vielen Unternehmern und Gründern genutzt.

Digitale Geschäftsmodelle und der Weg dorthin

Die Digitalisierung und besonders digitale Geschäftsmodelle haben mittlerweile einen besonders hohen Stellenwert für Unternehmen erreicht. Das liegt insbesondere auch daran, dass sich bezüglich der Wertschöpfung viele neue Varianten ergeben haben. Insbesondere das Internet wird schon seit langem in bestehende Geschäftsmodelle integriert. Teilweise wurden mithilfe dieser Technologie aber sogar auch ganz neue digitale Geschäftsmodelle geschaffen und gleichzeitig alte Optionen verdrängt.

Diese bestimmen dabei aber nicht nur die Arbeitsweise von Unternehmen, sondern sind auch ein essentieller Entscheidungsträger bei der Erwirtschaftung von Gewinnen. Dadurch zählen sie automatisch als Key Factor für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Wie entscheidet ein Unternehmen aber nun, welches digitale Geschäftsmodell es überhaupt nutzen will?Unternehmen sollten zur Beantwortung dieser Frage insbesondere drei Aspekte genau analysieren.

  •  Angebot  (Was kann ein Unternehmen dem Kunden anbieten?)
  • Kundennutzen (In welcher Weise profitiert der Kunde von dem Angebot?)
  • Wertschöpfungskette (Welche Optionen der Gestaltung einer Wertschöpfungskette sind möglich?)

Digitale Geschäftsmodelle – das sind die Möglichkeiten!

Einige Varianten von digitalen Geschäftsmodellen haben sich mittlerweile als besonders erfolgreich herausgestellt.

E-Commerce

Eine ganz klassische und weit verbreitete Möglichkeit für digitale Geschäftsmodelle stellt das E-Commerce dar. Gerade Riesen wie Amazon oder Zalando haben sich hierbei zu erfolgreichen Händlern entwickelt. Da aber auch kleinere Unternehmen das typische Offline Prinzip des Handelns mit Ware leicht auf die Online Welt übertragen können, boomt dieser Bereich enorm. Gerade auch im Hinblick auf die Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen ist es mittlerweile fast schon fatal auf die Ermöglichung von Online-Shopping zu verzichten.

Plattformen

Aber auch die Nutzung von Plattformen hat als Variante für digitale Geschäftsmodelle enorm an Bedeutung gewonnen. Schließlich wird hier lediglich ein Marktplatz für das Zusammenkommen von Angebot und Nachfrage zur Verfügung gestellt, statt selbst zu Produzieren oder zu Verkaufen.

Besonders Plattformen die den Vergleich von Angeboten darstellen, erfreuen sich dabei großer Nachfrage. Nutzer profitieren hierbei von der vereinfachten Suche nach Unternehmen und der gleichzeitigen Gegenüberstellung. Key Factor ist hier ganz klar die Reichweite. Plattformen mit großer Bekanntheit machen es hier schon fast zur Pflicht für Unternehmen, trotz einer Gebühr online und im direkten Vergleich zur Konkurrenz zu erscheinen.

Pay-per-Use

Das Pay-Per-Use Modell ist deshalb bei Nutzern so beliebt, weil nur für die tatsächliche Konsumierung gezahlt wird. Besonders bei Kunden die sich weigern fixe Beiträge zu zahlen, aber gleichzeitig flexibel in der Nutzung bleiben wollen, erfreut sich dieses digitale Geschäftsmodell großer Nachfrage. Dementsprechend macht es sich auch für Unternehmen, die auf der Suche nach profitstarken Einkommensquellen sind, äußerst attraktiv, obwohl Umsätze vergleichsweise nur schwer kalkulier- und planbar sind.

Abonnement-Modell

Anbieter wie Sky, Netflix oder ParShip haben das Subskription-Prinzip professionalisiert und damit eine kluge Wahl bei der Entscheidung für digitale Geschäftsmodelle getroffen. Durch eine feste monatliche Gebühr des Kunden sind die Erlöse für Unternehmen meist sehr stabil und gut planbar. Gleichzeitig erfreuen sich solche digitale Geschäftsmodelle einer hohen Kundenzufriedenheit, da das Abonnement für den User permanent zu Verfügung steht.

Freemium

Besonders im App-Bereich wird Freemium gerne als Variante eines digitalen Geschäftsmodells genutzt. Hierbei wird ein Basisservice kostenlos angeboten, auf den aber meist eine Premiumversion aufbaut. Diesen erweiterten Service bieten Unternehmen anschließend allerdings nur gegen die Entrichtung einer Gebühr an.

Die reguläre Version lockt dabei viele Kunden an, die später teilweise bereit sind auch für die Erweiterung zu zahlen. Obwohl es im Vergleich zur Basisversion natürlich weniger Premium-Kunden gibt, ermöglicht diese Anzahl aber meist trotzdem die kostenlose Option mittels einer Cross-Finanzierung zu stemmen und gleichzeitig noch Gewinne einzufahren.

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Bildquelle: Pixabay.com

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Autor

Externer Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management. Ich untersuche wie sinnvoll skalierte Agilität im Zuge des digitalen Wandels zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen kann. Neben der Promotion arbeite ich Vollzeit in einem Unternehmen.

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