Die fortschreitende Digitalisierung setzt etablierte Geschäftsmodelle und nahezu alle Prozesse zunehmend unter Druck – von Kommunikation und Recruiting bis hin zum Geschäftsmodell oder sogar den eigenen Produkten. Auf der anderen Seite bietet sie auch jede Menge Chancen. Doch wie wird ein Unternehmen fit für die digitale Zukunft?

Digital readiness index

Zur Feststellung der digital readiness wurde von der initiative “Neuland” ein digital readiness index angelegt. Dieser misst anhand von 150 Kriterien die Ankunft von Unternehmen in der digitalen Welt. Die Studie spricht von einem digitalen Darwinismus, welcher Unternehmen “sterben” lässt, sollten diese die digitale Transformation verpassen. Auch die großen Consultinghäuser bieten eigene Metriken und Methoden an um diese readiness zu messen. So werden dort Sätze wie “Es ist an der Zeit, Prozesse, bei denen die Anwender im Mittelpunkt stehen, lückenlos zu digitalisieren” oder “Keine Frage: dieses Erleben wird auch die Erwartungshaltung von Kunden an die Kommunikation, Services und Produktangebote mit und von Unternehmen grundlegend ändern.” Eine Antwort auf diese digitale Transformation liefern diese Studien aktuell jedoch nicht. Es gibt sicher zahlreiche Methode den propagierten digitalen Darwinismus entgegenzuwirken. Im folgenden soll dazu der strukturelle Wandel von Unternehmen hin zu agilen Unternehmen unter dem Stichwort “digitale Agilität beleuchtet werden.

Digitale Agilität

digitale agilität
Die digitale Transformation treibt Unternehmen von der Planbarkeit ins Risiko (Eigene Darstellung nach einer Idee von Brandes et al.).

Es existiert bereits ein Artikel zum Tham digitale Agilität im Blog. Technik darf kein Selbstzweck sein, die neue Art der Wertschöpfung zählt bei der Transformation. Nur agile Unternehmen können z.B. den Herausforderungen der schnelleren Märkte und der Technologie zukünftig adäquat entsprechen. Die Märkte und die technologischen Möglichkeiten fordern von Unternehmen die Fähigkeit nicht nur agil und evolutionär auf die Umweltveränderungen zu reagieren, sondern auch schnell und adäquat. Vom Pioneer zum Siedler, wie in der Abbildung von Brandes erkennbar ist. Hierzu gibt es auch einen Artikel zu leading digital mit mehr Erklärung dazu. So sind aktuell digitale und agile Unternehmen hoch im Kurs. Konzepte um Holokratie, Demokratie und Soziokratie bestimmen die Managementwelt und versprechen “Unternehmen wieder zu beleben und von der Komplexität zu befreien. Jedoch sind alle Konzepte noch nicht auf die digitale Transformation gemünzt und liefern noch keine eindeutige Antwort. Aktuell befinden wir uns in der Forschung dabei, mit Unternehmen genau die Umsetzbarkeit für die digitale Transformation zu überprüfen.

Genderhinweis: Ich habe zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen, Diverse als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

Falls es noch Fragen gibt, können Sie mich gerne anrufen. Hierzu einfach im Buchungssystem nach einen freien Termin schauen. Ich nehme mir jeden Monat einige Stunden Zeit um mit Lesern zu interagieren.

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Verwendete Quellen anzeigen

Brandes, U., Gemmer, P., Koschek, H., & Schültken, L. (2014). Management Y. München: Campus Verlag.

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Autor

Externer Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management. Ich untersuche wie sinnvoll skalierte Agilität im Zuge des digitalen Wandels zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen kann. Neben der Promotion arbeite ich Vollzeit in einem Unternehmen.

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