Die Digitalisierung ist mittlerweile überall zu finden und breitet sich wie ein Lauffeuer aus. 
Ich schreibe daher nun hier eine ganze Artikelserie zum Thema der Digitalisierung. Meine Motivation dahinter ist, dass Digitalisierung für jede Branche und Unternehmensart etwas anderes bedeutet und ich diese Differenzen herausarbeiten möchte. Eine Veranschaulichung der Unterschiede in verschiedenen Branchen können Sie der folgenden Abbildung entnehmen. 

In diesem Abschnitt möchte ich nun auf den eigentlichen Kern dieses Artikels eingehen und die Digitalisierung in der Wissensarbeit veranschaulichen. 

Charakteristiken der Branche 

Wissensarbeiter spielen noch immer eine entscheidende Rolle für ihre Arbeitgeber, denn noch immer wird Wissen als eine der wertvollsten Ressourcen der Menschheit gehandelt. Während man dabei bisher in der Wissensarbeit vor allem auf das Denk- und Handlungsvermögen der Arbeitskraft „Mensch“ gesetzt hat, unterliegt auch diese Branche mittlerweile einem eindeutigen Wandel und tendiert zunehmend in die Richtung von Arbeit 4.0. Agilität und Digitalisierung erhielten in der Vergangenheit meist nur Eingriff, um den Arbeiter selbst zu unterstützen, während er trotzdem die volle Kontrolle besaß. Die digitalen Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte in der Wissensarbeit tendieren jedoch vermehrt zu einem völlig automatisiertem Arbeiten in Form von Maschinen und Robotern. 

Die aktuelle Digitalisierung in der Wissensarbeit

Die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche fordert Unternehmen zusehends dazu auf, ihre Mitarbeiter technologisch auch am Arbeitsplatz zu unterstützen. Dadurch kann die Belegschaft zunehmend selbst entscheiden, welche Form von IT sie während der Arbeit nutzen möchte. Das gibt Mitarbeitern die Chance auf mehr Autonomie und Freies Arbeiten am Arbeitsplatz, setzt Unternehmen jedoch gleichzeitig unter Zugzwang den Kontroll- und Steuerhebel zu lösen. 

Doch auch in Richtung völlig selbstständiger Prozesse investieren immer mehr Unternehmen zusehends. So setzten bereits jetzt schon viele Unternehmen auf die Substitution von Arbeitskräften durch Maschinen und digitalisieren ihre Prozesse dadurch zunehmend. Tendenz für die Zukunft? – steigend!

Vorteile der Digitalisierung in der Wissensarbeit 

Die Verteilung von Informationen bietet eine vielversprechende Grundlage für verschiedene Formen der digitalen Automatisierung. Mithilfe der Digitalisierung in der Wissensarbeit macht man geistige Tätigkeiten in Zukunft auch anderen deutlich leichter zugänglich. Dies ist möglich, indem man das Wissen von Experten über verschiedene mediale Formen greifbar und vergegenständlicht macht. Somit ist es für jedermann zugänglich. Informationen werden also materialisiert, die anschließend als Basis für arbeitsteilige Prozesse genutzt werden. Darauf aufbauend versprechen sich Unternehmen von der Digitalisierung in der Wissensarbeit auch neue Innovationspotenziale und eine gesteigerte Effizienz bei Ihren Mitarbeitern und Prozessen.

Tipp:

Wenn Sie dieses Thema genauso begeistert wie mich, dann finden Sie die gesamte Artikelserie hier!

Genderhinweis: Ich habe zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

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Bildquelle: pixabay.com

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Autor

Externer Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management. Ich untersuche wie sinnvoll skalierte Agilität im Zuge des digitalen Wandels zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen kann. Neben der Promotion arbeite ich Vollzeit in einem Unternehmen.

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