Die Digitalisierung ist mittlerweile überall zu finden und breitet sich wie ein Lauffeuer aus. 
Ich schreibe daher nun hier eine ganze Artikelserie zum Thema der Digitalisierung. Meine Motivation dahinter ist, dass Digitalisierung für jede Branche und Unternehmensart etwas anderes bedeutet und ich diese Differenzen herausarbeiten möchte. Eine Veranschaulichung der Unterschiede in verschiedenen Branchen können Sie der folgenden Abbildung entnehmen. 

In diesem Abschnitt möchte ich nun auf den eigentlichen Kern dieses Artikels eingehen und die Digitalisierung in der Produktion veranschaulichen. 

Charakteristiken der Branche 

Bisher kam der Produktion im Bereich der IT überwiegend die Aufgabe der reinen Verwaltung von produktionsbezogenen Informationen oder der Job der Abwicklung von Aufträgen zugute. Aufgrund fehlender Technologie und der geringen Nutzung von agilen Methoden ließen sich komplexe Zusammenhänge von Prozessen und der Produktion nur schwer entschlüsseln und schlecht optimieren. Dieses Problem haben bereits viele produzierende Unternehmen erkannt. Dabei haben sie Hilfe in der Digitalisierung gefunden, indem sie sich zunehmend in Richtung automatisierte Prozesse und Industrie 4.0 entwickeln.

Die aktuelle Digitalisierung in der Produktion

Der noch schleppende Einzug von Digitalisierung und Agilität in der Produktionsbranche ist insbesondere der Komplexität vieler Systeme geschuldet. Veränderungen und Neueinführungen haben besonders in der Produktion unterschiedlich schnelle und ungleiche Konsequenzen für einen bestimmten Sektor. Maschinen und Anlagen unterliegen so zum Beispiel verschiedenen Lebenserwartungen oder Datenbeständen. Während man im Bereich der kundenbasierten Technologien viel schneller und einfacher auf Daten und Informationen zugreifen kann, ist dies für produzierende Unternehmen dementsprechend häufig mit einem viel höheren Aufwand verbunden. Dieser höhere Entwicklungsaufwand fordert zudem auch höhere Investitionen. Dies lässt aufgrund dessen auch nur aus einem kleineren Pool von Innovationen schöpfen. 

Trotzdem haben bereits Technologien wie Clouds, zur übersichtlichen Darstellung von z.B. Prozessen, oder modulare Software-Plattformen zur Entwicklung mehrerer Anwendungen gleichzeitig Einsatz in der Produktion gefunden. Aber auch agile Methoden zur Einsparung von Kosten und der Realisierung einer dezentralen Arbeitsweise finden zunehmend Anklang bei produzierenden Unternehmen.

Vorteile der Digitalisierung in der Produktion 

Von der zunehmenden Digitalisierung in dieser Branche verspricht man sich vor allem eines: eine gesteigerte Produktion. Technologische Entwicklungen, wie der digitale Zwilling, üben starken Einfluss auf Prozesse und Systeme aus und bieten so einen höheren Kontrollgrad, indem Software-Lösungen zum Beispiel die einheitliche Überwachung ganzer Produktionslinien ermöglichen. Auf diese Weise kann die Funktionsfähigkeit von Anlagen und Maschinen stets in Echtzeit überwacht und kontrolliert werden. Daraus ergibt sich schließlich der Vorteil, dass Maschinenstillstände reduziert, die Verlässlichkeit einer on-time Delivery gesteigert und die Produktivität der Produktion verbessert werden kann. Mitarbeiter produzierender Unternehmen können mithilfe dieser neuen Koordinationsmöglichkeiten einzelne Systeme von Produktionsreihen effizienter und gewinnbringender miteinander verknüpfen.

Tipp:

Wenn Sie dieses Thema genauso begeistert wie mich, dann finden Sie die gesamte Artikelserie hier!

Genderhinweis: Ich habe zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

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Bildquelle: pixabay.com

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Autor

Externer Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management. Ich untersuche wie sinnvoll skalierte Agilität im Zuge des digitalen Wandels zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen kann. Neben der Promotion arbeite ich Vollzeit in einem Unternehmen.

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