Viele wollen den Schritt ins Top-Management wagen und Abteilungsleiter werden. Doch der Weg ist nicht einfach. Als Teamleiter führe ich plötzlich nicht mehr 8 sondern 80 Mitarbeiter und auch das Führen von Führungskräften zu übernehmen wird relevant. Auch strategische Themen kommen auf die Agenda was für viele Teamleiter neu ist. Umgekehrt sind strategische Themen für die Stabsstellen nichts neues aber das Thema Führung.

Ein solcher Aufstieg lohnt sich laut Stepstone – Während ein Teamleiter in der IT 65.000 bis maximal 76.000 Euro im Jahr verdient – kommt ein Abteilungsleiter in der IT auf 76.000 bis 90.000 Euro. Der Aufstieg bringt also nochmal viel Gehalt mit und ich denke, dass die magische 100.000 ebenfalls nach 4-5 Jahren möglich ist.

Ich konnte 2019 ebenfalls den Aufstieg zum Abteilungsleiter schaffen und möchte berichten wie es mir gelungen ist an diese Stelle zu kommen. Der Weg kam hierzu über Stabsstellen und Teamleitungen.

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Es gilt für Abteilungsleiter generell zwei wichtige Aspekte zu können. Der eine ist die Übernahme von großen und abstrakten Themen und der andere die Erfahrung in der Führung von Menschen.

Stabsstelle gibt Erfahrung in strategischen Themen

Mein erster Weg führe nach der Beratung über eine Stabsstelle. Ich war Assistent des Abteilungsleiters und habe für Ihn große Themen wie eine Umstrukturierung für 90 Mitarbeiter als auch große Kundenprojekte über die Abteilungsgrenzen hinaus unterstützt. Auch der Aufbau eines Standorts und auch eine M&A Übernehmen habe ich begleitet.

So konnte ich in großen Themen Erfahrung sammeln und auch Projektteams mit bis zu 50 Leuten führen und verwalten. So waren nach 3 Jahren sehr große Themenfelder mit komplexen Ausprägungen kein Neuland mehr für mich. Ich konnte also so die notwendigen Erfahrungen sammeln, dass ich als Abteilungsleiter von 50 Mitarbeitern sehr einfach große Themen steuern kann. Doch wie sah es mit Führung aus?

Teamleiter schafft die Führungserfahrung

Da ich mehr Erfahrung an der Basis sammeln sollte und auch wollte, nahm ich eine Teamleitung ein. Ich war damit an vorderster Front und hatte eigene Kunden und Projekte. Es war ein neues Gefühl eigene Ressourcen und Mitarbeiter zu haben. In der Stabsstelle musste ich mir immer alles irgendwie zusammensuchen und Teamleiter fragen. Nun war ich selbst in der Situation und musste selbst Verantwortung tragen. In der Rolle als Teamleiter sammelte ich relevante Erfahrung in der Führung von Personen.

Fazit

Abteilungsleiter ist ein harter Job und man kann selbst mit der Erfahrung nur einen Bruchteil der geforderten Skills lernen – doch man kann sich gut vorbereiten. Es ist für mich wie ein Teamleiter nur mit deutlichen größeren Themen, mehr Mitarbeitern und Führung von Führungskräften.

Wichtig ist es, dass man den Anforderungen an diese Stelle gerecht wird und im Bewerbungsgespräch zeigen kann, dass man notwendige Erfahrungen hat. 3 Jahre Stabsstelle und 3 Jahre Teamleiter können diese Erfahrungen gut abdecken und einen Start in die Karriere als Abteilungsleiter möglich machen.

Nehmen Sie den Job allerdings nicht auf die leichte Schulter – es ist ein harter Job mit viel Verantwortung und vor allem das Führen von Führungskräften ist eine starke Herausforderung. Auch die komplexen Themen können zur Verzweiflung führen. Es ist wie bei einem Marathon – Training ist alles – bleiben Sie immer am Ball und am Zahn der Zeit!

Lesetipp: Führungskräfte führen

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Autor

Ich blogge über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt. Hierzu gebe ich Inhalte aus der Wissenschaft praxisnah wieder und zeige hilfreiche Tipps aus meinen Berufsalltag. Ich bin selbst Führungskraft in einem KMU und Ich habe berufsgeleitend an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management meine Doktorarbeit geschrieben.

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