OKRs werden für die gesamte Company festgelegt, auf die Teams werden diese heruntergebrochen und gegebenenfalls auf jeden Mitarbeiter eingesetzt. Für jedes OKR-Set gibt es eine eigene Ebene, diese bauen aufeinander auf. 

In diesem System kann es bis zu fünf Objectives (Ziele) geben, je OKR-Set mit jeweils bis zu fünf Key Results (messbare Schlüsselergebnisse).

Die Objectives sind ehrgeizige Ziele, welche in ihrer Umsetzung nur zum Teil genau definiert sind. Zu allen dieser messbaren Schlüsselerlebnisse gehören Key Results, die klar bezifferbar und messbar sein müssen. Zum Beispiel in Form von Prozentangaben von 0 bis 100 Prozent Zielerreichung am Ende eines Quartals. Angestrebt wird in der Regel eine Zielerreichung von 70-90 Prozent. Erreichen die Teams regelmäßig zu 100 Prozent ihre Ziele, könnten sie sich nicht genug ehrgeizige Ziele gesetzt haben.

Im Abstand von 1-2 Wochen gibt es meist kurze Meetings für einen Check. Bei diesen Check-Meetings sitzen dann alle Teilnehmer eines OKR-Sets zusammen, um ihre aktuelle Einschätzung (Confidence Level) abzugeben, wie wahrscheinlich es ist, dass ihre Key Results am Schluss eines Quartals (3 Monate) erreicht werden. Die OKRs werden ohne diesen wichtigen Faktor scheitern.

Lesetipp: OKR Vorteile

Das wichtigste ist, wie auch bei anderen Methoden:

Es benötigt eine absolute Disziplin und ein bekennen aller Beteiligten in dem Unternehmen zu diesem Prozess. Vom Praktikanten bis zum CEO müssen sich alle Mitarbeiter täglich an die Regeln der OKR-Methode halten. Die Einführung der OKRs ist fast schon ein Heiligthum und geben den Mitarbeitern einen verpflichtenden Grund „Nein“ zu sagen, weil der Vorgesetzte plötzlich etwas von ihnen will, was nicht geradezu auf die OKR-Ziele des Team-Mitarbeiter ausgerichtet ist.

Lesetipp: OKR Tipps

Alles was mit den OKR-Zielen nicht in einem Zusammenhang steht, ist verboten

Passiert so etwas in einem Unternehmen, führt es regelmäßig zu einem Zusammenbruch des OKR-Systems im gesamten Unternehmen. In diesem Fall nehmen die Mitarbeiter ab diesem Moment die OKR Methode nicht mehr ernst.

Lesetipp: OKR formulieren

OKR Methode einfach & schnell einführen

Hier Best Practices und Learnings zum schnellen Einführen von OKR, sowie einer ganz simplen Umsetzung zum Start:

Besser mit wenigen OKR-Sets starten

Zur Einführung zunächst nur mit einem OKR-Set starten. Der erste Durchlauf innerhalb der drei Monate stützt sich im Ganzen auf die OKR-Ziele des gesamten Unternehmens, was dann auch reicht! Es ist dann die Aufgabe des Vorgesetzten mit seinem Team, die Company-OKR in zielgerichtete Tasks für jeden einzelnen zu übersetzen, um diese auf ihre eigene Art umsetzen zu können. Im zweiten Durchlauf wird dann je Abteilung ein OKR-Set hinzu gefügt. So gibt es zum Beispiel eines für Sales, eines für Finance und eines für Produkt. Fertig! Erst danach kommen weitere Sets je Team eine ganze Zeit danach je einzelnen Mitarbeiter hinzu.

Den aktuellen Status für alle sichtbar machen

In die OKR-Sets der Mitarbeiter und Teams sollte jedes Firmenmitglied stets Einsicht und Zugriff haben. Auch das aktuelle Vertrauensniveau sollte für alle sichtbar sein. Es entsteht Transparenz, womit die Abstimmung und die Team-Kommunikation gefördert werden. So können zum Beispiel im Unternehmen auch für drei Monate Plakate mit der Aufschrift OKR aufgehängt werden, damit sie für alle sichtbar sind. Ein anderer Weg ist ein geteiltes Google Tabellenkalkulationsprogramm, in dem sämtliche Team-OKR-Sets verantwortungsvoll zu sehen sind und jedes Team dort einmal die Woche seine Ergebnisse einträgt.

Fazit

Die Lehrbücher, Agenturen und Seminare zu einer OKR Einführung sind nicht immer leicht verständlich und mitunter sehr aufgebläht. Die OKR-Methode einzuführen und mit dieser in einem Team zu leben, ist kein Problem. In jedem Unternehmen und Firma wird es schlank gestaltet zur Verfügung gestellt und so wird jedem Unternehmen auch der Einsatz Schritt für Schritt gelingen.

Lesen Sie meinen großen Übersichtsartikel zu OKR!

Image: Eignes Bild

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Autor

Ich blogge über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt. Hierzu gebe ich Inhalte aus der Wissenschaft praxisnah wieder und zeige hilfreiche Tipps aus meinen Berufsalltag. Ich bin selbst Führungskraft in einem KMU und Ich habe berufsgeleitend an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management meine Doktorarbeit geschrieben.

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