Sie starten bald mit Ihrer Abschlussarbeit und suchen sicher gerade ein Thema? Auch planen Sie aktuell ein nobelpreisähnliches Framework zu entwickeln und ganz Deutschland zu agilisieren oder große Theorien neu zu belegen? Das ist super aber auch eine große Menge Aufwand.

Sie sind Jungforscher! Starten Sie mit kleinen Schritten!

Sie müssen immer bedenken, dass dies Ihre erste (Bachelorarbeit) oder zweite (Masterarbeit) echte Forschungsarbeit ist. Wenn ich in der Promotion eine Forschungsmethode verwendet habe, habe ich i.d.R. erstmal ein 3 Tage Seminar dazu belegt und diese richtig erlernt. Sie müssen also in den empirischen und forschungstheoretischen Grundlagen erstmal einiges dazulernen. Stellen Sie sich mal folgende Fragen:

  • Was ist eine strukturierte Literaturanalyse nach Mayring?
  • Wie unterscheidet sich diese zu Webster und Watson?
  • Wie führe ich eine Korrelationsanalyse durch und was ist der Unterschied zur Regressionsanalyse?
  • Wie kann ich qualitative Interviews quantitativ auswerten?
  • Was sind Kriterien der Güte empirischer Daten?

Sollten Sie weniger als 4 davon beantworten können, dann fehlen Ihnen noch wichtige Grundlagen. Aber das ist kein Problem: Starten Sie also in kleinen Schritten.

Ziel 1: Den Abschluss bekommen!

Das primäre Ziel ist es, dass Sie erreichen sollen ist, wie man ein Thema sinnvoll und methodisch sauber abarbeitet. Dabei ist das Thema eigentlich vollkommen egal. Am Ende wird benotet wie sie vorgegangen sind. Suchen Sie also gerne ein einfaches Thema wie Agilität in Unternehmen, eine Bestandausnahme der Digitalisierung oder Potentiale von Big Data oder Cloud Computing. Konkret: Sie sollen am Ende lernen eine Literaturanalyse und Interviews oder Befragungen sauber durchzuführen und ein komplexes Thema sinnvoll damit anzugehen.

Glauben Sie mir: Am Ende haben Sie selbst mit einem vermeintlich einfachen Thema genug Arbeit!

Lesetipp: Thema finden

Ziel 2: Den Arbeitsvertrag bekommen!

Ein weiteres Ziel neben dem Abschluss kann es sein, dass Sie einen Arbeitsvertrag durch die Beteiligung eines Praxispartner bekommen wollen. Der Praxispartner gibt Ihnen meist ein recht komplexes Thema, wo Sie aufgrund der Praxisnähe kaum Literatur finden. Bsp: Agiles Projektmanagement, Agilität in HR, Agilität in der Produktion…

Sollten die Firma Sie dafür bezahlen und einstellen, kann sich das lohnen. Der Mehraufwand lohnt sich. Sollten Sie sowieso nicht bei der Firma arbeiten wollen oder die Firma stellt Sie garantiert ein, dann lassen Sie es. Es kommt bis zu 100% mehr Aufwand auf Sie zu als bei einer normalen Arbeit.

Meine Erfahrung: Es lohnt sich den Mehraufwand in Kauf zu nehmen, da oft ein Arbeitsvertrag mit besseren Konditionen winkt!

Lesetipp: Thema finden mit Praxispartner

Fazit: Lernen Sie methodisch vorzugehen!

Das primäre Ziel ist, dass Sie lernen sollen wie man ein Thema sinnvoll und methodisch sauber abarbeitet. Sollten Sie also nicht zwingend auf einen Arbeitsvertrag hinarbeiten, dann empfehle ich erstmal mit einem kleinen Schritten anzufangen. Die Welt können Sie immer noch nach dem Master verändern.

Bildquelle: Schule Foto erstellt von freepik – de.freepik.com

Gibt es noch Fragen?

Falls es noch Fragen gibt, habe ich zwei Tipps. Ich habe meine Erfahrung aus 5 Jahren in der Betreuung von Abschlussarbeiten im Buch: "Empfehlungen für die Bachelor- und Masterarbeit" zusammengefasst. Dieses gibt es bei Springer und Amazon seit August 2020. Das Buch ist ein offizielles Fachbuch und kann damit zitiert werden. Weiterhin können Sie mich gerne mal anrufen. Hierzu einfach im Buchungssystem nach einen freien Termin schauen. Ich nehme mir jeden Monat einige Stunden Zeit um Studenten zu helfen.

Mein Tipp vor der Abgabe Ihrer Abschlussarbeit

Es lohnt sich immer eine Abschlussarbeit professionell Korrekturlesen oder auf Plagiat prüfen zu lassen. Der Vorteil ist, dass Sie dabei auch Feedback erhalten und den akademischen Sprachstil verbessern. Anbieter wie bspw. Scribbr helfen mit guten Preisen bei der Abschlussarbeit.

Genderhinweis: Ich habe zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen, Diverse als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

Rechtschreibung: Ich führe diesem Blog neben dem Job und schreibe viele Artikel in Bahn/Flugzeug oder nach Feierabend. Ich möchte meine Gedanken und Ansätze als Empfehlungen gerne teilen. Es befinden sich oftmals Tippfehler in den Artikeln und ich bitte um Entschuldigung, dass ich nicht alle korrigieren kann. Aber Sie können mir helfen: Sollten Sie Fehler finden, schreiben Sie mich gerne an! Lesen Sie mehr dazu.

Autor

Ich blogge über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt. Hierzu gebe ich Inhalte aus der Wissenschaft praxisnah wieder und zeige hilfreiche Tipps aus meinen Berufsalltag. Ich bin selbst Führungskraft in einem KMU und Ich habe berufsgeleitend an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management meine Doktorarbeit geschrieben.

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