Jeder von uns hat Zielsetzungen, welche man im beruflichen sowie privaten Alltag realisieren möchte, manchmal auch muss. Was wäre eine Welt ohne ergebnisorientiertes Arbeiten? Würde es Gebäude, Autos, ja sogar ganze Produktpaletten von menschlichen Erzeugnissen geben, wenn es keine Prozesse geben würde, die Resultate als Folgen hätten? Keiner würde doch etwas herstellen oder Vorhaben durchführen, wenn ein Sinn dahinter nicht vorhanden wäre.

Ergebnisorientiertes Arbeiten als Erfolgsindikator

Wer ergebnisorientiert arbeitet, möchte demzufolge ein Resultat erreichen. Es kommt dabei sehr oft darauf an, wie dies erreicht wird, da nicht immer primär das Ergebnis zielt, sondern das, was man aus dem Schaffensprozess wiederum lernt und an Erkenntnissen herauslesen kann. Jeder Vorgang kann dabei unterschiedlich verlaufen, das Ergebnis jedoch dasselbe sein. Wer nach Rom möchte und dies als Reiseziel auserkoren hat, kann unterschiedliche Wege bestreiten. Möchte man ein Weißbrot herstellen, so ist das mit verschiedenen Zutaten realisierbar. So ist das auch mit Teamarbeit innerhalb eines Unternehmens.

Egal wie das Resultat am Ende aussehen soll, für die Durchführung von Maßnahmen, welche dem ergebnisorientierten Arbeiten dienen, braucht es, immer einen Ablaufplan. Inwieweit man sich daran dann orientieren muss, sollte oder kann hängt immer vom jeweiligen Projekt und der Ausrichtung des Teams sowie Unternehmens ab. Fakt ist, mithilfe eines solchen Planes kann man Fehlerquellen nicht nur ausschließen, sondern auch die bereits erledigten Prozesse überprüfen, messen und die Resultate aus diesen modifizieren. Letztgenanntes ist deshalb wichtig, weil jeder Schaffensprozess aus mehreren Schritten bestehen.

Durch die Modifizierung dieser kann ein Projektplaner*in und das ausführende Team Zielsetzungen neu ausloben und planen. Nicht immer geht alles glatt vonstatten, was eine neue Ausrichtung von angepeilten Ergebnissen erforderlich macht, oft auch während des Schaffensprozesses. Genau das ist ein Bestandteil vom ergebnisorientierten Arbeiten, welches ein Ergebnis zur Folge haben soll. Fortschritte sowie auch Rückschritte festzuhalten kann für zukünftige Projekte niemals nachteilig sein, gerade dann, wenn sie in eine ähnliche Richtung gehen und verlaufen sollen, wie ein aktuelles Vorhaben. Der Mensch wird nur aus Erfahrung klüger, nicht aus dem Nichtstun.

Nachteilige Faktoren und Aspekte

Ergebnisorientiertes Arbeiten nach Zielsetzungen kann tatsächlich sehr oft zum gewünschten Erfolg führen. In der Regel werden von den einzelnen Mitgliedern des auszuführenden Teams jedoch strenge Vorgaben erwartet. Diese würden sehr oft und gern das anvisierte Resultat mit eigenen Wegen und Zeitvorgaben erreichen, was aus für der Sicht des Unternehmens jedoch meistens nicht umsetzbar ist. Ganz klar stehen finanzielle Faktoren der Individualität vor.

Bestmögliche Ergebnisse mit minimalen Aufwand zu realisieren bedeutet für viele Firmen eine Existenzgrundlage. Man rechnet von vornherein niedrige Kosten und maximale Erträge entgegen. Daran sind oft auch Teamleader gebunden. Diese müssen jedem Mitglied des Teams wiederum feste Vorgaben zuweisen, welche sie in einem Zeitrahmen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln erreichen müssen. Nicht selten hängen von diversen Vorgaben und Ergebnissen Jobs und Existenzen ab. Als Leistungsgesellschaft sind Firmeninhaber sowie Leiter von Teams immer ein Stück weit abhängig von den zukünftigen Ergebnissen, Umsätzen und Marktvorgaben.

Letztgenanntes bestimmt nicht selten darüber, wie stark Angebote sowie Nachfragen von Produkten oder Dienstleistungen gegeben sind. Aus diesem Grund stehen Unternehmen oft unter Druck und müssen bestimmte Zahlen erfüllen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dieser Aspekt ist für Angestellte sowie Mitglieder*innen von Teams nicht immer ersichtlich sowie nachvollziehbar. Sie sollten nur ihre Leistungen bringen. In der Hinsicht ist es stets wichtig, einen gesunden Dialog sowie Austausch von Teammitgliedern, der Führungsebene und Vorgesetzten zu pflegen, Motivation zu erzeugen und eine gerechte Bezahlung zu gewährleisten. Nur so funktioniert ergebnisorientiertes Arbeiten nach Zielsetzungen.

Rahmenbedingungen schaffen

Eigenverantwortung, die Stärkung von Selbstbewusstsein und Förderung von charakterbildenden Maßnahmen kann helfen, dass Mitglieder*innen von Teams sich mit den anstehenden Aufgaben identifizieren. Ein guter Arbeitgeber*in beziehungsweise kompetenter Teamleiter*in schafft im Vorfeld nicht nur eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Dieser gibt den Mitgliedern des Teams lediglich Rahmenbedingungen vor, setzt vielleicht auch notwendige Strukturen. 

Trotzdem überlässt man dem Team ein paar Handlungsspielräume sowie Peripherien, wo es möglich ist, eigenverantwortlich das geplante Vorhaben umzusetzen beziehungsweise das jeweilige (Teil-)Ziel erzielen zu können. Dabei sollte man sich immer die Frage stellen, ob einem ein nachhaltig arbeitendes Team wichtiger ist, als ein auf Höchstleistungen getrimmtes, welches zwar Erfolge erzielt, aber dafür eine hohe Mitglieder-Fluktuation aufweist. 

Lesetipp:

Genderhinweis: Seit Anfang 2022 achte ich darauf, dass ich immer genderneutrale Formulierungen verwende. Voe 2022 habe ich zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen, Diverse als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

Rechtschreibung: Ich führe diesem Blog neben dem Job und schreibe viele Artikel in Bahn/Flugzeug oder nach Feierabend. Ich möchte meine Gedanken und Ansätze als Empfehlungen gerne teilen. Es befinden sich oftmals Tippfehler in den Artikeln und ich bitte um Entschuldigung, dass ich nicht alle korrigieren kann. Aber Sie können mir helfen: Sollten Sie Fehler finden, schreiben Sie mich gerne an! Lesen Sie mehr dazu.

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Autor

Ich blogge über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt. Hierzu gebe ich Inhalte aus der Wissenschaft praxisnah wieder und zeige hilfreiche Tipps aus meinen Berufsalltag. Ich bin selbst Führungskraft in einem KMU und Ich habe berufsgeleitend an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management meine Doktorarbeit geschrieben.

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