Sie finden in der Praxis zahlreiche Freelancer, welche durch Blogs, Fachartikel oder Vorträge mit Parolen und einer hohen Reichweite die Business-Welt beeinflussen. Man spricht dabei von Influencern oder Themenbotschaftern.

Heute möchte ich etwas über eine sehr spezielle Untergruppe der Influencer/ Themenbotschafter bloggen. Es geht um Themenbotschafter, welche im eigenen Unternehmen angestellt sind und vollkommen freiwillig und abhängig (z.B. verdienen kein Geld damit) ein Thema nach außen vertreten. Stellen Sie sich vor: Ein Influencer würde bei Ihnen im Unternehmen arbeiten.

Was ist ein Themenbotschafter?

Die Aufgaben eines Themenbotschafters sind vorrangig im Bereich des Vertriebs und des Marketings angesiedelt. Der Botschafter hat ein Thema wie z.B. Agilität oder Führung und vertritt dieses durch Bücher, Vorträge, Fachbeiträge oder sonstige Aktionen nach außen. Er gilt in der Szene als Experte für dieses Thema.

Ein Themenbotschafter ist das Sprachrohr eines selbstausgewählten Themas, welches dieser mit Leidenschaft und Expertise ohne finanzielle Interessen vertritt.

Eigene Definition

Wie können solche Themenbotschaftern einem Unternehmen helfen?

Viele Unternehmen ermutigen Ihre Mitarbeiter und senden diese auf Konferenzen oder unterstützen beim Schreiben von unabhängigen Fachartikeln. Das finde ich richtig und gut. Es ist authentisch, wenn ein Mitarbeiter selbst von einer agilen Transformation oder der Digitalisierung berichtet und oftmals sogar ohne Verkaufsabsicht.

Was sind Vorteile? Wenn Sie einen solchen Themenbotschafter im Unternehmen haben, dann profitiert das Image Ihres Unternehmens z.B. als agiles Unternehmen. Sie können sich anschließend auf zahlreiche Bewerbungen von wichtigen Fachkräften freuen.

Sie werden merken, dass Ihr Unternehmen dadurch einen richtigen Push in der Wahrnehmung in der Szene bekommt und das beste für Sie ist, dass Sie als Arbeitgeber den Mitarbeiter lediglich “in Ruhe” lassen müssen und Ihn für wichtige Konferenzen freistellen sollten.

Der Themenbotschafter stellt Ihr Unternehmen als ein innovatives Unternehmen voller kluger Köpfe in der Öffentlichkeit dar.

Vorteile des Themenbotschafters

Was sind Beispiele von Themenbotschaftern?

Zwei aktuelle Beispiele sind für mich Marcus Raitner, welcher die Agilität der BMW nach außen vertritt und auch Udo Wiegärtner aus meiner Heimat Nürnberg. Weiterhin finden Sie Beispiele von Mitarbeitern der DB Systel und Rewe Digital. Die Unternehmen haben mittlerweile eine solch große Wahrnehmung in der agilen Szene, dass diese sich kaum über zu wenig Bewerbungen beschweren sollten. Auch ich werde oft gefragt, in welchem Unternehmen ich tätig bin.

Fazit

Ich finde, dass jedes Unternehmen versuchen sollte, einen solchen Botschafter in den eigenen Reihen auszubilden oder einzustellen. Besonders als KMU können Sie sich dadurch einen großen Namen verschaffen und Fachkräfte durch Sichtbarkeit rekrutieren.

Wenn Sie sich dauerhaft als innovatives Unternehmen voller kluger Köpfe einen Namen machen wollen, dann sollten Sie nach einem solchen Themenbotschafter Ausschau halten.

Bildquelle: Business photo created by lifeforstock – www.freepik.com

Genderhinweis: Ich habe zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen, Diverse als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

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Ich arbeite gerne mit Unternehmen zusammen. Sie können mich ebenfalls gerne bezüglich folgender Punkte anfragen:

Sie haben eigene, interessante Gedanken rund um die Themenwelt des Blogs und möchten diese in einem Gastartikel auf meinem Blog teilen? – Aber gerne!

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Autor

Externer Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management. Ich untersuche wie sinnvoll skalierte Agilität im Zuge des digitalen Wandels zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen kann. Neben der Promotion arbeite ich Vollzeit in einem Unternehmen.

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