Corona ist weiterhin allgegenwärtig. Seit Mai 2020 sind 7,3 Mio. Menschen in Kurzarbeit und es wurden mehr als 40.000 neue Arbeitslose gemeldet, da das BIP um 2,2% gesunken ist. Speziell in Zeiten des Lockdown waren 25% der deutschen Arbeitnehmer im Homeoffice. Wie in meinem neuen Buch “Virtuelle Teams und Homeoffice” bereits festgestellt ist diese Zahl schon rapide abgefallen. Mittlerweile sind es nur noch 10% der deutschen Arbeitnehmer und Menschen kehren wieder unter Auflagen in die Büros zurück. Auch der zurückgehende Stress von Familien durch Homeschooling ist deutlich weniger geworden. Wie ist also die Lage nach dem Lockdown in der IT-Branche? Ich möchte aus meiner Erfahrung berichten.

Rückkehr ins Büro

Seit Corona beginnt also die Rückkehr ins Büro. Große Unternehmen bieten zwischen 2 Tage und Vollzeit wieder an ins Büro zurückzukommen. Vor allem Unternehmen wie Siemens wollen allerdings auch nach Corona weiterhin Homeoffice als Teil der Arbeitsform beibehalten. So war es auch in meiner Doktorarbeit festgestellt. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Ursache Das Mindset der Manager und keine schlimme Virenpandemie ist.

Auch erfreulich ist, dass wir wieder vorsichtig erste Geschäftsreisen haben und auch ich durfte über meinen Blog schon wieder 2 Vorträge auf unternehmensinternen Veranstaltungen halten und auch meine Doktorarbeit habe ich im Mai vor Ort verteidigen können. Geht es also wieder los?

Erste Geschäftsreisen und Vorträge sind wieder unter Auflagen möglich

Umsätze vieler IT-Firmen waren stabil

Natürlich gingen die meisten Großaufträge für die IT, welche vor Corona verhandelt worden sind nicht verloren. Sie wurden nur aufgeschoben. Ich merke, dass wir mittlerweile fast alle Aufträge vom März aktuell wieder aufnehmen.

Weiterhin zeigte sich, dass Testprodukte wie bspw. eine günstige Cloud zum Test für 10 Euro fast keinen Umsatz mehr machten. Während Unternehmen vor Corona viele neue Technologien erst mal testen wollen, gab es jetzt kein zurück mehr: Große Cloud Projekte mussten angegangen werden! Es wurde nicht mehr getestet sondern es wurde direkt mit der Cloud für das ganze Unternehmen gestartet. Wie ich bereits sagte: in der Krise müssen wir handeln und nicht abwarten!

Besonders IT-Cloud Produkte schießen aktuell immer mehr in die Höhe. Schauen wir uns den Aktienkurs vom Zoom (Videolösung) an. Seit März ist ein Plus von 150% zu verzeichnen und auch Microsoft hat mit Office365 ordentlich zugelegt. Auch bei mir im Unternehmen haben wir seit Juni wieder neue Mitarbeiter eingestellt und sind fleissig weiter auf der Suche.

Fazit

Ich denke, dass die IT-Branche nur in einem kurzen Schock gefallen ist und vor allem Cloud Dienstleister die Krise stabil überstanden haben. Härter getroffen hat es Consulting-Unternehmen, welche vor Ort beim Kunden Fremdleistungen erbringen und keine Produkte haben. Ich denke es kommt wie es auch in meiner Doktorarbeit erforscht worden ist: Stabile und sichere Cloud-Produkte mit einer Kombination aus Consulting ermöglichen Unternehmen sowohl intern als auch extern maximale Agilität auch in der Krise. Es gilt deswegen im hier jetzt Probleme von heute mit Methoden von morgen zu lösen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Genderhinweis: Ich habe zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen, Diverse als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

Falls es noch Fragen gibt, können Sie mich gerne anrufen. Hierzu einfach im Buchungssystem nach einen freien Termin schauen. Ich nehme mir jeden Monat einige Stunden Zeit um mit Lesern zu interagieren.

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Autor

Externer Doktorand an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management. Ich untersuche wie sinnvoll skalierte Agilität im Zuge des digitalen Wandels zur Zukunftsfähigkeit von Unternehmen beitragen kann. Neben der Promotion arbeite ich Vollzeit in einem Unternehmen.

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