Die Energieeffizienzklasse Ihres Hauses gibt einen Aufschluss darüber, wie energieeffizient Ihr Haus ist – und somit, ob Sie bei den Heizkosten unnötig Geld aus dem Fenster werfen und gleichzeitig der Umwelt schaden. Haben Sie das Gefühl, dass bei Ihrem Zuhause Handlungsbedarf besteht, dann können Ihnen die folgenden 6 Tipps dabei helfen, die Energieeffizienzklasse Ihres Hauses zu verbessern: 

1. Verbessern Sie die Dämmung

Eine schlechte Dämmung hat zur Folge, dass viel kalte Luft von außen in das Haus gelangen kann und gleichzeitig die Wärme schnell entweicht. Dadurch müssen Sie viel mehr heizen, als es bei einer guten Dämmung der Fall wäre. 

Eine schlechte Dach- und Fassadendämmung hat in der Regel den größten Wärmeverlust zur Folge, weshalb hier eine Verbesserung in vielen Fällen sinnvoll ist. Beachten Sie aber, dass eine neue Fassaden- und Dachdämmung meist auch sehr teuer ist. Dieser Umbau zahlt sich darum meist erst nach etwa 20 bis 25 Jahren aus – bringt aber eine Energieeinsparung von durchschnittlich 30 Prozent mit sich. 

Auch eine Nachrüstung bei der Dämmung der Kellerdecke kann sich lohnen. Sie ist in der Regel kostengünstiger und führt zu einer Energieeinsparung von etwa 5 bis 10 Prozent. 

2. Tauschen Sie Fenster und Türen aus

Viele Personen unterschätzen völlig, wie viel Wärme durch alte Fenster entweichen kann. Ersetzen Sie sämtliche Fenster sowie Haus- und Wohnungstüren Ihres Hauses durch neue, isolierte Varianten, können Sie dadurch bis zu 10 Prozent Energie einsparen. 

3. Ziehen Sie den Austausch der Heizungsanlage in Betracht

Jede zweite Heizung in Deutschland gilt als veraltet. Dass dies nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel ist, ist selbsterklärend. Denn diese veralteten Heizanlagen verbrauchen im Vergleich zu neuen Heizungen nicht nur viel mehr Heizenergie, sondern sie stoßen auch viel mehr CO2 aus, als nötig wäre. 

Gerade wenn Sie noch mit einer alten Gas- oder Ölheizung heizen, kann ein Austausch sinnvoll sein. Am besten wählen Sie dazu eine klimafreundliche Wärmepumpe. Diese bringt neben der Umweltfreundlichkeit und dem geringeren Verbrauch noch einen weiteren Vorteil mit sich: In vielen Fällen wird der Neukauf großzügig durch den Staat gefördert. 

4. Kümmern Sie sich um eine regelmäßige Wartung

Denken Sie daran, sich regelmäßig um die Wartung von Heizungs- und Klimaanlagen zu kümmern. Dies kann ihre Effizienz verbessern. Verstopfte Filter oder schlecht gewartete Anlagen können mehr Energie verbrauchen.

5. Nutzen Sie erneuerbare Energiequellen

Am besten ist es natürlich, wenn Sie Ihren Strom einfach selbst herstellen. Die Installation von Solarenergieanlagenoder anderen erneuerbaren Energiequellen wie Solarpanelen verringert Ihre Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energien und steigert die Energieeffizienz Ihres Hauses.

Hier profitieren Sie maximal, wenn Sie die eigene Stromerzeugung mit einer Wärmepumpe, bei der Sie den selbst erzeugten Ökostrom verwenden können, kombinieren. 

Was viele nicht wissen ist, dass die Energie der Sonne auch genutzt werden kann, wenn man kein Dach für Solaranlagen zur Verfügung hat: Sogenannte Balkonkraftwerke wie die von Maxxisun Erfahrungen dienen als effiziente Mini-Solaranlagen. 

6. Setzen Sie auf Smart Home

Auch die Integration von smarten Thermostaten, die den Energieverbrauch optimieren, oder anderen smarten Geräten, die den Energieverbrauch überwachen und steuern können, kann Ihnen dabei helfen, Energie zu sparen. Smarte Thermostate reagieren darauf, ob Sie Zuhause sind, und passen die Temperatur im Haus dadurch automatisch an – diese kleine Anpassung kann eine Energieeinsparung von etwa 15 Prozent im Jahr zur Folge haben. 

Beachten Sie aber, dass etwas, nur weil es “smart” ist, nicht automatisch Energie spart. Denn viele Smart Home Technologien sind einfach nur Spielereien, die einen eher dazu verleiten, noch mehr Energie zu verwenden. Darum wollen Smart Home Artikel auch genau so wie ihr Name eingesetzt werden: smart. 

Fazit

Die Energieeffizienzklasse eines Hauses wirkt sich auf die Heizkosten aus – und in Zeiten, in denen diese immer weiter steigen, kann es sich auszahlen, die Energieeffizienzklasse mit Umbauarbeiten zu verbessern. Werfen Sie darum am besten heute noch einen Blick in den Energieausweis Ihres Hauses, um zu erkennen, ob Verbesserungsbedarf besteht. 

Autor

Hugo hat bis 2016 Wirtschaftsinformatik studiert und sammelte erste Erfahrungen als IT-Consultant in einer Unternehmensberatung. Mittlerweile arbeitet er in einem großen DAX Konzern als Technical Product Owner und befasst sich mit Themen wie Agilität, Technologien und IT-Organisation.

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