Viele Menschen, die einen großen Teil des Tages im Sitzen verbringen, kennen das Problem: Oft dauert es nicht lange, bis Rückenschmerzen dafür sorgen, dass die Lebensqualität – zumindest am betreffenden Tag – leidet. Selbstverständlich ist es wichtig, im Zweifel einen Arzt zu kontaktieren, um herauszufinden, ob möglicherweise andere Ursachen als eine ungesunde Haltung oder Bewegungsmangel verantwortlich für die jeweiligen Symptome sind. 

Sollte dieser jedoch „grünes Licht“ geben und unter anderem einen Bandscheibenvorfall, Entzündungen und Ähnliches ausschließen, ist oft Eigeninitiative gefragt. 

Die folgenden Abschnitte zeigen, dass es nicht schwer sein muss, präventiv vorzugehen. Ganz nebenbei lässt sich auf diese Weise unter anderem auch oft das allgemeine Wohlbefinden steigern. 

Tipp Nr. 1: Auf mehr Ergonomie setzen

… streng genommen sogar „im wahrsten Sinne des Wortes“. Denn: Der Stuhl sollte sich an den Körper anpassen und diesen unterstützen. Wer sich zum Beispiel dazu entschließt, moderne ergonomische Bürostühle bei MeinOffice zu bestellen, kann von unterschiedlichen Vorteilen profitieren. 

Aufgrund ihrer klassischen Designs fügen sich die verschiedenen Varianten auf angenehme Weise in die Umgebung im Home-Office ein. Zudem sorgen sie dank individueller Einstellungsmöglichkeiten dafür, dass hier sowohl große als auch kleine Personen Platz nehmen und komfortabel arbeiten können.

Dennoch ist selbstverständlich auch hier nötig, sich gelegentlich zu korrigieren, die Haltung zu überprüfen und die Schultern aktiv zurückzuziehen, um beispielsweise nicht in einen Buckel zu fallen. 

Tipp Nr. 2: Regelmäßig bewegen

Auch kleinere Bewegungseinheiten im Büroalltag können dabei helfen, Verspannungen vorzubeugen. Zudem braucht es gelegentlich einen Gang über den Flur, das Treppensteigen zum Briefkasten oder den Ausflug zum Fenster, um frische Luft zu schnappen, damit man einen klaren Kopf bewahren kann.

Praktischerweise ist es nicht nötig, für Bewegungseinheiten dieser Art viel Zeit einzuplanen. Stattdessen sind oft diejenigen im Vorteil, die sich kurz, dafür jedoch regelmäßig aus ihrem Stuhl erheben. 

Tipp Nr. 3: Work-outs aus dem Kraft- und Ausdauerbereich                   

Wer Rückenschmerzen vermeiden möchte, sollte versuchen, eine gesunde Rumpfmuskulatur aufzubauen. Hier geht es bei Weitem nicht nur darum, den Rückenbereich zu trainieren. Vielmehr ist es ebenfalls wichtig, seinen Gegenspieler, den Bauch, nicht zu vergessen. Auf diese Weise entsteht oft eine Art „Gleichgewicht“, das ganz nebenbei auch dafür sorgen kann, dass einer geraden, selbstbewussten Haltung nichts im Wege steht.

Auf welche Work-outs hierbei genau zurückgegriffen werden sollte, ist häufig von persönlichen Vorlieben abhängig. Während sich manche für das Gerätetraining und unterschiedliche Lift-Übungen begeistern können, zieht es andere eher ins Schwimmbad oder sogar in den Boxring. Grundsätzlich ist es sinnvoll, auf Abwechslung zu achten, um sicherzustellen, dass nicht allzu schnell Langeweile aufkommt.

Tipp Nr. 4: Gelegentlich im Stehen arbeiten

Auch das gelegentliche Arbeiten im Stehen kann dabei helfen, den kompletten Bewegungsapparat zu entlasten und den Rücken auf angenehme Weise zu fordern. Selbstverständlich ist es immer auch vom jeweiligen Geschäftsbetrieb und den genauen Tätigkeiten abhängig, ob sich dieser Tipp berücksichtigen lässt.

Wer seine Bürotage zwangsläufig hauptsächlich im Sitzen verbringen muss, kann alternativ natürlich überlegen, ob es möglich ist, Botschaften, die eigentlich an Kollegen am anderen Ende des Flurs per E-Mail verschickt werden würden, persönlich zu überbringen. Auch auf diese Weise lassen sich kurze Steh-Intervalle in den Alltag integrieren.

Tipp Nr. 5: Stressquellen erkennen … und vermeiden

Egal, ob als Selbstständiger, in einer Vollzeit- oder in einer Teilzeitanstellung: In vielen Fällen ist der Alltag berufstätiger Menschen von Stress und Hektik geprägt. Genau das kann sich nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den Körper auswirken. Ein typisches Beispiel: Wer sich immer wieder Sorgen darüber macht, dass er nicht dazu in der Lage ist, ein bestimmtes Projekt innerhalb der vorgegebenen Zeit zu beenden, verkrampft oft, ohne dass er sich dessen bewusst ist. 

Als Folge können unter anderem nicht nur Rücken- und Nackenschmerzen, sondern auch Kopfschmerzen auftreten. All diese Beschwerden sorgen nicht selten dafür, dass die Produktivität des betreffenden Mitarbeiters immer weiter sinkt und sich dementsprechend auch das Stresslevel erhöht. 

Hierbei handelt es sich um einen gefährlichen Teufelskreis, der im schlimmsten Fall sogar im Burn-out enden kann. Die Frage „Was stresst mich und wie kann ich Stress vermeiden?“ sollte heutzutage relevanter denn je sein. Parallel dazu können Meditationsübungen nach Feierabend oft dabei helfen, die inneren Batterien wieder aufzuladen.

Image: https://pixabay.com/de/photos/zur%C3%BCck-schmerz-wirbels%C3%A4ule-5248830/

Autor

Nach ihrem Studium im Jahr 2017 hat Anna eine Karriere in einer großen Unternehmensberatung im Bereich Organisationsentwicklung begonnen. Sie beschäftigt sich intensiv mit Veränderungsprozessen und dem Coaching von Mitarbeitenden im Change-Management.

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