Nachhaltigkeit und Umwelt ist nicht erst seit der neuen Ampel Regierung und dem Eintritt der Grünen Partei ein Thema. Auch Fridays for Future und Greta Thunberg brachten das Bewusstsein für die Umwelt in den Fokus von Medien. Doch die Gründe sind vielfältig:

  • Wachsendes Interesse der Medien an Nachhaltigkeit
  • Die Produkte Unternehmen sind die Treiber für nachhaltiges Leben
  • Soziale Nachhaltigkeit als wichtiger Grundwert der Poltik
  • Sinnvolles Handeln: Wir gestalten die Zukunft und die Welt, in der wir leben.

„Nachhaltigkeit heißt, die Bedürfnisse der heutigen Generation zu befriedigen unter der Bedingung, dass zukünftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse ebenso befriedigen können“ (Quelle: Controlling Wiki)

Die Drei P’s um Nachhaltigkeit zu messen

Die Triple Bottom Line ist ein Nachhaltigkeitsrahmen, der die sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen eines Unternehmens untersucht. Der Begriff wurde von John Elkington in den frühen 90er Jahren geprägt. Seitdem ist er zu einem weit verbreiteten Begriff in der Wirtschaft geworden. Er gilt als weltweite Autorität für Unternehmensverantwortung und nachhaltige Entwicklung. Im Einzelnen bedeuten sie Folgendes (Quelle: Forbes):

MenschenPeople: die positiven und negativen Auswirkungen, die eine Organisation auf ihre wichtigsten Interessengruppen hat. Dazu gehören MItarbeitende, Familien, Kunden, Lieferanten, Gemeinden und alle anderen Personen, die Einfluss auf die Organisation haben oder von ihr beeinflusst werden.

Planet: Die positiven und negativen Auswirkungen einer Organisation auf ihre natürliche Umwelt. Dazu gehören die Verringerung des Kohlendioxidausstoßes, die Nutzung natürlicher Ressourcen, giftiger Materialien usw., aber auch die aktive Beseitigung von Abfällen, die Wiederaufforstung und die Wiederherstellung von Schäden an der Natur.

GewinnProfit: die positiven und negativen Auswirkungen einer Organisation auf die lokale, nationale und internationale Wirtschaft. Dazu gehören die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Entwicklung von Innovationen, die Zahlung von Steuern, die Schaffung von Wohlstand und alle anderen wirtschaftlichen Auswirkungen, die eine Organisation hat.

Erklärung

Wichtig ist, dass Gewinn nicht traditionellen Sinne interpretiert, d. h. im Sinne des finanziellen Gewinns. Der ursprüngliche Schwerpunkt lag jedoch auf den gesellschaftlichen Auswirkungen – und damit auf dem gesellschaftlichen Gewinn. Es geht generell darum:

Wenn es Organisationen gut geht, wenn sie hohe Gewinne erzielen und ihren Schaden für Menschen und den Planeten begrenzen (Forbes).

Generell steht People für die Soziale Komponente – Planet für die Umwelt und Profit für die ökonomische Komponente.

Anwendung beim Projektmanagement

Nun gilt es drum dieses Konzept auch sinnvoll anzuwenden. Doch wie kann das klappen? Generell kann ein Projekt einfach diesem Kriterien zuordnen. Nehmen wir ein Beispiel: Sie machen ein Projekt für eine SAP-Lösung in einem Unternehmen. Nun können Sie schauen wie z.B. Nachhaltigkeit durch weniger Energie oder durch Schaffung neuer Arbeitsplätze und damit die Absicherung von Familien.

Umweltfaktoren und Nachhaltigkeit sind ein entscheidender Faktor des Wirtschaftens. Kein Projektteam hat Spaß dabei den Planeten zu zerstören. Es lohnt sich für Projekte die Einführung von Kennzahlen zur Leistungserfassung dieser drei Kriterien. Übrigens werden solche Kennzahlen auch bei Energieaudits oftmals verwendet und Sie können diese direkt Nutzen einen Audit zu vollziehen und damit auch nach außen zu zeigen, dass Nachhaltigkeit Teil der DNA Ihres Unternehmens ist.

Fazit

Nachhaltigkeit ist also ein Thema, der in den letzten Jahren zugenommen hat – besonders durch neue Einflussfaktoren wurde es deutlich wichtiger. Es ist nicht nur Umweltschutz, was Unternehmen schon lange machen sondern eine ganzheitliche Strategie. Es steht die Forderung, dass Unternehmen sich dazu entscheiden, ihre Strukturen nachhaltiger und bewusster umzugestalten. Auch Produkte und Services sowie generelle Arbeitsabläufe sollten nachhaltig sein. Unternehmen können viel zur Verbesserung der Umweltbelastung durch interne Abläufe tun. Dies kann schon bei der Einrichtung von sparenden Bürogeräten und Green IT sein.  „Unter Green IT versteht man Bestrebungen, die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) über deren gesamten Lebenszyklus hinweg umwelt- und ressourcenschonend zu gestalten.“ (Quelle Wikipedia).

Generell gilt: nur wenn unsere Wirtschaft nachhaltig wird und auch nachhaltige Produkte anbietet, können Menschen nachhaltig leben!

Genderhinweis: Seit Anfang 2022 achte ich darauf, dass ich immer genderneutrale Formulierungen verwende. Vor 2022 habe ich zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form verwendet. Sofern keine explizite Unterscheidung getroffen wird, sind daher stets sowohl Frauen, Diverse als auch Männer sowie Menschen jeder Herkunft und Nation gemeint. Lesen Sie mehr dazu.

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Autor

Ich blogge über den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt. Hierzu gebe ich Inhalte aus der Wissenschaft praxisnah wieder und zeige hilfreiche Tipps aus meinen Berufsalltag. Ich bin selbst Führungskraft in einem KMU und Ich habe berufsgeleitend an der Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl für IT-Management meine Doktorarbeit geschrieben.

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