Die Logistik ist in einem permanenten Wandel. Sie muss sich den steigenden Anforderungen ihrer Kunden stellen. Umschlagplätze, die einen schnellen Weitertransport zum Empfänger ermöglichen, gehören zu den wichtigen Komponenten. Der Schlüssel liegt in einer umfassenden Automatisierung der Lieferkette. Einige Dinge werden sich jedoch nicht ändern.

Die Halle und die Waren

Just in Time betreiben zahlreiche Industriebetriebe, um die Lagerkosten zu senken. Jedoch zeigten die Lieferkettenprobleme am Anfang der 2020er-Jahre die Nachteile dieses Systems. Inzwischen denken viele Unternehmer um und minimieren das Risiko. Ob wirklich Just in Case zurückkommt, lässt sich schwer beurteilen. Am wahrscheinlichsten setzt sich wohl eine Mischung aus beiden Konzepten durch. Um gegen Lieferengpässe gewappnet zu sein, halten zukünftig Hersteller und Einzelhändler wahrscheinlich eine größere Menge an Waren am Standort vor. Ob sich diese Überlegungen langfristig durchsetzen, wird sich zeigen.

Die Grundanforderungen an ein Lager ändern sich nicht

Schauen wir zunächst auf die Anforderungen, welche sich in einem Lager nicht ändern. Neben der ausreichenden Größe spielt die Auswahl des Platzes für die jeweiligen Güter eine wichtige Rolle. Neben der Frage, welche Waren das Lager schnell wieder verlassen, müssen Anforderungen an die Luftfeuchtigkeit und Temperatur berücksichtigt werden. Eine professionelle Software unterstützt die Fachkräfte bei der Verwaltung der Flächen und eingelagerten Objekte. Sichere Transportwege garantieren einen effizienten Umschlag der Güter. 

Der Hallenboden

Er spielt eine wichtige Rolle für die Sicherheit und Sauberkeit in einem Lager. Unbehandelte Betonflächen neigen bei einer hohen Beanspruchung dazu, rau und brüchig zu werden. Dies erzeugt einen feinen Staub, der sich überall in der Halle festsetzt. Risse und Löcher im Boden behindern den Transport der Güter. Zudem erhöht sich die Gefahr von Arbeitsunfällen. Öle, Fette und Chemikalien gelangen in tiefere Schichten und lassen sich kaum noch reinigen. 

Die Lösung ist eine Becosan Behandlung für polierte Betonböden, deren extreme Härte einer Beschädigung vorbeugt. Dadurch erhält die Halle einen sehr beständigen, abriebfesten und staubfreien Untergrund. Dies minimiert die Wartungs- und Pflegekosten, was letztendlich Ressourcen schont. Ein glatter Boden verhindert Arbeitsunfälle und sorgt für einen flüssigen Verkehr in der Halle. Auch das Lager der Zukunft profitiert davon.

Die Logistik von morgen

Das Lager der Zukunft wird vollautomatisch sein. Die Künstliche Intelligenz sorgt für eine vollständige Vernetzung und die digitale Steuerung. Unfälle durch einen defekten Hallenboden könnten das gesamte System zum Stillstand bringen. Der glatte, strapazierfähige Untergrund bleibt auch in der voll digitalisierten Logistik eine Konstante. 

In anderen Bereichen stellt diese Entwicklung die Unternehmen vor Herausforderungen. Es fallen enorme Investitionen an, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Zudem ändert sich die Arbeitskultur. Damit die Transformation gelingt, müssen die Mitarbeiter mitgenommen werden. Qualifikationen sind für den Erfolg der Maßnahme unerlässlich. Die Kollegen müssen das Gefühl haben, weiter gebraucht zu werden.

Die Vernetzung beinhaltet auch die Interaktion mit Logistiksystemen anderer, an der Lieferkette beteiligter Unternehmen. Dies stellt hohe Anforderungen an den Datenschutz und die Abwehr gegen Cyberangriffe. Schon heute sind Logistikunternehmen häufig kriminellen Angriffen aus dem Internet ausgesetzt. 

Schwierige Umsetzung für den Mittelstand

Nicht zuletzt müssen Unternehmen die zu erwartenden Regulierungsvorschriften für die Künstliche Intelligenz in ihrer Planung berücksichtigen. Noch steht die Gesetzgebung ganz an Anfang. Wahrscheinlich entstehen enorme Kosten, die den Mittelstand vor Herausforderungen stellen. Vermutlich wird das Risiko von zerstörten Lieferketten in den Hintergrund treten. Viele Industriebetriebe werden wieder dazu übergehen, die Lagerhaltung ihren Transportpartnern zu überlassen. Just in Time ist noch kein Auslaufmodell. 

Autor

Hannah hat bis 2017 digitales Marketing studiert und schrieb ihre Masterarbeit über die Digitale Transformation in Unternehmen mit Betreuung durch Agile Unternehmen. Seitdem schreibt sie regelmäßig Gastartikel und unterstützt das Projekt. Hannah arbeitet seit 2018 als Organisationsentwicklerin in einem großen DAX-Konzern.

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