In der globalen Fertigungsindustrie, insbesondere in Deutschland, vertrauen zahlreiche renommierte Unternehmen auf den Kauf gebrauchter CNC-Maschinen wie z. B. eine Brettfräsmaschine bei Mach4Metal

Der Grund für diese Entwicklung ist klar; CNC-Maschinen sind für ihre solide Bauweise und hohe Kompatibilität mit neuen Technologien bekannt – selbst, wenn sie schon viele Jahre auf dem Buckel haben. Gleichwohl stellt sich beim Kauf einer Fräsmaschine gebraucht oft die Frage, was es dabei zu beachten gibt. 

Ist die Marke ein wichtiger Faktor?

Markennamen beeinflussen viele Kaufentscheidungen. Dies trifft auch auf CNC-Maschinen zu. Bekannte Marken wie Sharp, Acer E-Mill 3VKH, Bridgeport Serie I und II, die Cincinnati Horizontalfräsmaschine oder eine der Haas-Marken sind CNC-Kennern ein Begriff. Hier gilt es speziell beim Kauf von gebrauchten Maschinen ein Blick auf die Historie einer bestimmten Marke oder spezifischen Modells zu werfen. Sind andere Unternehmer zufrieden? Treten bei einem konkreten Modell vermehrt Unannehmlichkeiten auf? All diese Fragen sollten Käufer vor der Anschaffung auf den Grund gehen.

1. Die Größe des Maschinentisches

Die Größe des Maschinentisches ist wichtig, wenn große Metallprodukte, Teile oder Komponenten bearbeitet werden sollen. Der Arbeitstisch muss das größte zu bearbeitende Werkstück aufnehmen können, daher sollte eine schwere Maschine mit passender Tischgröße gewählt werden.

2. Kosten der Maschine

Der Preis einer gebrauchten Fräsmaschine hängt von verschiedenen Faktoren ab – ähnlich wie beim Kauf eines gebrauchten Autos. Dazu gehören 

  • Laufleistung: Bei einer Fräsmaschine übersetzt sich dies in Betriebsstunden.
  • Zustand: Sieht die Maschine missbraucht aus.
  • Markenname: Einige Marken verlieren schneller an Wert und Zubehör – wie DRO, automatische Schmierung, Servomotoren, Kraftzugstangen usw. – die den Verkaufspreis erhöhen.

3. Kapazität der Maschine

Neben der Tischgröße ist das Arbeitsvolumen ebenfalls wichtig. Hierbei geht es unter anderem auch um den Gesamtbereich, den die CNC-Maschine in den X-, Y- und Z-Achsen abdecken kann.

4. Digitalanzeige

Eine digitale Anzeige auf den X- und Y-Achsen ist von Vorteil. Auch, wenn sie nicht unbedingt notwendig ist, erleichtern derartige Anzeigen die Arbeit im Vergleich zum zeitaufwendigen Ablesen der Skalen an der Maschine.

5. Einphasen- vs. Dreiphasenstrom

Für Heimwerkstätten ist eine Maschine, die mit Standard-Haushaltsstrom läuft, notwendig. Für industrielle Räume mit Dreiphasenstrom werden meist eher Industriemaschinen in Betracht gezogen.

6. Spindeldrehzahlen

Bei der Bearbeitung von Materialien wie Aluminium, weichen Metallen, Holz oder Verbundwerkstoffen ist eine Maschine mit variablen Drehzahlen und höheren Spindelgeschwindigkeiten optimal.

7. Garantie

Der Kauf einer gebrauchten Fräsmaschine ist trotz deutlich geringerem Preis immer noch eine Investition, die man spürt. Oft wird gar keine oder nur eine nicht zufriedenstellende Garantie angeboten. Grundsätzlich ist es hierbei immer hilfreich, auf renommierte Händler zu setzen, die einen Ruf zu verlieren haben.

Autor

Hugo hat bis 2016 Wirtschaftsinformatik studiert und sammelte erste Erfahrungen als IT-Consultant in einer Unternehmensberatung. Mittlerweile arbeitet er in einem großen DAX Konzern als Technical Product Owner und befasst sich mit Themen wie Agilität, Technologien und IT-Organisation.

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