Es gibt viele Kryptowährungen. Einige sind vielversprechend, weil im Hintergrund Projekte mit Potenzial laufen. Andere, so etwa der Bitcoin, sind reine digitale Zahlungsmittel, die auch als Spekulationsobjekte angesehen werden. Mit Cardano gibt es ein Netzwerk, das immer wieder für Gesprächsstoff gesorgt hat – und auch in Zukunft noch für Aufsehen sorgen wird. Denn hier gehen die Verantwortlichen völlig neue Wege. Und das könnte die Welt der Kryptowährungen durchaus auf den Kopf stellen.

Was ist Cardano?

Wer eine Zahlung mit Cardano durchführen will oder plant, in Cardano zu investieren, sollte sich zuerst einmal die Frage stellen, was Cardano ist und welche Ziele verfolgt werden.

Cardano, eine Blockchain der dritten Generation, ist eine sogenannte Allzweck Blockchain für Proof of Stake. Entstanden ist Cardano, um allgemeine Skalierbarkeitsprobleme zu lösen, mit denen Blockchains der zweiten Generation, dazu gehört unter anderem auch Ethereum, betroffen sind. Die Entwicklung der Blockchain wird nicht nur durch akademische Forschung und Peer Review begleitet, sondern auch durch wissenschaftliche Philosophie definiert.

Die fünf Phasen der Cardano Roadmap

Die Entwicklungs-Roadmap zeigt detailliert auf, wohin die Reise geht. Die Roadmap setzt sich aus fünf Schritten zusammen.

Die erste Phase: Byron. Während dieser Phase wurde das Netzwerk mit den grundlegendsten Funktionen live geschaltet.

Die zweite Phase: Shelley. Hier hat man Schritte zur Dezentralisierung mit den geführten Knotenpunkten der Community unternommen.

Die dritte Phase: Goguen. Im Netzwerk werden intelligente Verträge, Smart Contracts, aktiviert.

Die vierte Phase: Basho: Nun geht es um das Einführen von Sidechains, damit Interoperabilität und Skalierbarkeit verbessert werden können.

Die fünfte Phase: Voltaire: Selbstfinanzierung und Verwaltung sorgen dafür, dass Cardano vollständig dezentral wird.

So funktioniert Cardano

Die Blockchain der dritten Generation soll in erster Linie die Skalierungsprobleme der vorherigen Generationen lösen. Bei der Blockchain der Kryptowährung Bitcoin spricht man von der ersten Generation, Ethereum stellt die zweite Generation dar.

Blockchains der vorherigen Generationen haben hohe Transaktionsgebühren und niedrigere Transaktionen pro Sekunden. Cardano soll das lösen: Das Ziel ist es, niedrige Gebühren und hohe PoS-Netzwerklösungen – High TPS Proof of Stake – zu haben.

Cardano will die Geschwindigkeit und auch die Gesamtfähigkeit des Netzwerkes auf verschiedene Art und Weise verbessern. Dabei steht an vorderster Front das eigene PoS Konsensprotokoll Proof of Stake, das den Namen Ouroboros trägt. Entwickelt wurde Ouroboros unter dem Gesichtspunkt der Effizienz.

Hydra lautet die Layer 2-Lösung für das Projekt Cardano. Entwickelt wurde Hydra aus dem Grund, um die unendliche Skalierbarkeit möglich zu machen. Durch Hydra kann die Datenrate gesteigert werden, wenn ein neuer Node – Knoten – Teil des Netzwerks wird.

Ethereum und Cardano: In beiden Fällen steht Charles Hoskinson im Mittelpunkt

Cardano wurde von einem Mitbegründer des Ethereum Netzwerks gegründet: Charles Hoskinson. Schon im Jahr 2011 begann sich Hoskinson mit Kryptowährungen zu befassen. 2013 entwickelte er den ersten Bildungskurs über Bitcoin – über 80.000 Studierende haben den Bildungskurs genutzt.

Nachdem Hoskinson an der früheren Entwicklung von Ethereum beteiligt war, begann er die Vision der „dritten Blockchain Generation“ zu verfolgen. 2015 wurde dann Cardano gegründet – zugleich wurde hier auch eine völlig neue Blockchain-Ära eingeläutet.

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Interessant für langfristige Anleger und Spekulanten?

Bei ADA handelt es sich um den nativen Token des Netzwerks. Benannt nach Ada Lovelace, einem Mathematiker des 19. Jahrhunderts. 57,6 Prozent des ADA Angebots wurde an Anleger verteilt. Im Zuge des ersten Initial Coin Offerings wurden 62,2 Millionen US Dollar gesammelt.

Der Token ist einerseits eine digitale Währung, andererseits aber auch Grundlage, um Transaktionen im Netzwerk von Cardano durchführen zu können. So benötigt man auch Ether, um Transaktionen im Netzwerk von Ethereum durchzuführen.

Besonders interessant ist die Kryptowährung auch, wenn man langfristig Geld investieren oder mit kurzfristigen Preisbewegungen spekulieren will. Der Kryptomarkt ist sehr volatil – das ist Fluch und Segen zugleich.

Wichtig ist, nur Geld zu investieren, das auch frei zur Verfügung steht. Unerwartete Wendungen, und die sind immer möglich, können dazu führen, dass hohe Verluste entstehen – jedoch kann man mit Kryptowährungen auch attraktive Gewinne einfahren.

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