Zumindest in den allermeisten Fällen ist es so, dass die Sportwetter langfristig verlieren und damit einhergehend die Wettanbieter gewinnen. Doch wenn man sich den Weg von der Lizenz bis hin zum Gewinn genauer ansieht, merkt man, dass dieser komplexer ist, als viele denken mögen. Als Kunde können Sie etwa den besten Bet-at-Home Bonus Code nutzen und Teil der Welt der Sportwetten werden.
Die Lizenz stellt den Ausgangspunkt dar
Wie auch in anderen Ländern kommen die legalen Wettanbieter in Deutschland nicht um eine Lizenz herum. Und die Konzession der gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) geht mit zahlreichen Auflagen einher. Von Zeit zu Zeit aktualisiert die GGL ihre Whitelist, die üblicherweise einige Wettanbieter umfasst. Diese müssen jedoch mit laufenden Kosten und einem erheblichen Verwaltungsaufwand klarkommen.
Mit der Lizenz ist es aber längst nicht getan und der Gewinn ist alles andere als selbstverständlich. Warum das so ist? Nun, hat sich der Betreiber die Konzession gesichert, muss er sich etwa an anbieterübergreifende Einzahlungslimits halten. Diese belaufen sich monatlich auf 1.000 € und dürfen nur in Ausnahmefällen von den Tippern übertroffen werden. Zudem müssen sich die Wettanbieter an das zentrale Sperrsystem OASIS anbinden und den Tippverlauf dokumentieren. Das geht ordentlich ins Geld und schlägt sich daher von Haus aus auf den Ertrag nieder.
Die Wettanbieter verdienen mit der Marge ihr Geld
Trotz dieser Herausforderungen verdienen die Buchmacher natürlich Geld. Und das gelingt primär dank des Herzstücks des Geschäftsmodells, nämlich der Marge. Die Berechnung der Quoten erfolgt so, dass sich die Summe der Wahrscheinlichkeiten auf mehr als 100 % beläuft. Dank dieses eingebauten Vorteils ergibt sich unabhängig von den Ergebnissen der Veranstaltung insgesamt ein Gewinn.
Die eigentliche Einnahmequelle bildet aber die Differenz aus den Einsätzen abzüglich der Auszahlungen. Beim sogenannten Bruttospielertrag nimmt aufgrund der vergleichsweise dünnen Margen das Volumen eine Schlüsselrolle ein. Unverzichtbar ist dabei auch das Risikomanagement, bei dem die Quoten meistens laufend angepasst werden. Auf diese Weise sorgen die Quotenrechner ebenso wie automatisierte Systeme für eine gleichmäßige Verteilung der Risiken auf alle möglichen Ereignisse.
Diese weiteren Kosten muss der Wettanbieter in Kauf nehmen
Von diesem Bruttospielertrag kommt allerdings relativ viel abhanden, denn Buchmacher müssen mit hohen Kosten zurechtkommen. Dazu gehört in Deutschland auch die 5,3-prozentige Wettsteuer, welche nicht auf die Gewinne, sondern wirklich auf jeden Einsatz erhoben wird. Ein Teil der Buchmacher gibt die Steuer nicht an den Kunden weiter, andere belasten ihn nur bei Gewinnen oder auch ausschließlich bei Einzelwetten. Über den gesamten Markt gesehen verschlingt diese Steuer einen Großteil der Rohmargen.
Ebenfalls alles andere als günstig sind die Maßnahmen für die Neukundengewinnung wie Werbung und natürlich auch die Boni. Und dann kosten natürlich auch die technische Umsetzung der Plattform, die Zahlungsabwicklung, das Personal, der Spielerschutz und die Honorare für die Daten- sowie Quotenlieferanten Geld. Dazu kommt, dass es mit der Neukundengewinnung auch noch nicht getan ist. Denn nur wenn es gelingt, diese auch langfristig zu binden, lohnt sich der Aufwand letztendlich auch wirklich.
Wie schmal die Marge für die Wettanbieter ist, können Sie an diesem Rechenbeispiel erkennen:
| Position | Beispielbetrag |
|---|---|
| Wetteinsätze der Kunden | 100,00 € |
| Auszahlungen (Quotengewinne) | 93,00 € |
| Bruttospielertrag (Marge) | 7,00 € |
| Wettsteuer (5,3 % auf Einsatz) | 5,30 € |
| Marketing, Technik, Personal | variabel |
| Verbleibender Rohgewinn | sehr schmal |
Bildquelle: SportyTrader

