Wer online und offline bleibenden Eindruck hinterlassen möchte, kommt an guten Bild-, Grafik- und Videoinhalten nicht mehr vorbei. Visuell ansprechender Content sorgt dafür, dass Unternehmen herausstechen und sich von Mitbewerbern abgrenzen können.

Das Konzept der Agilität ist dabei von zentraler Bedeutung. Wem es gelingt, sich dynamisch an neue Anforderungen anzupassen und Bilderwelten orientiert an den jeweiligen Zielgruppen zu kreieren, punktet erfolgreich im digitalen Marketing.

3 gute Gründe für Visuals

Schlagworte wie ‚Visuelles Projektmanagement‘ dominieren in agilen Unternehmen. Die Relevanz von Bilderwelten und ihren Effekten auf Menschen bleibt unbestritten. Bevor man sich jedoch in ein visuell geprägtes Projektmanagement stürzt, sollte man an zentralen Stellen im Unternehmen die ‚Basisarbeit‘ für gelungene visuelle Inhalte erledigt haben.

Warum gute Visuals im digitalen Marketing Pflicht sind? In Zusammenarbeit mit IMAOS Online Marketing liefern wir Ihnen 3 gute Gründe.

(1) Bild vor Text

Visuelle Inhalte werde vom menschlichen Gehirn schneller verarbeitet als Text. Der Vorteil von ‚Bilderwelten‘ liegt darin, dass man, auch mit entsprechend kürzerer Aufmerksamkeitsspanne, gleichzeitig auf mehreren Ebenen überzeugen kann, sowohl informativ als auch emotional. Aus der Forschung ist außerdem bekannt, dass im Alltag nur noch wenige Texte von Anfang bis Ende ausführlich konsumiert werden. In der Regel ‚scannt‘ der Leser den Text nach für ihn relevanten Passagen, was man durch eine entsprechend gute optische Darstellung (z.B. Hervorhebungen wie Zwischenüberschriften, Fett-Markierungen) gezielt unterstützen kann.

(2) Bilder gesucht

Längst wird online so spezifisch wie nie gesucht. Das zeigt sich auch anhand der Suchoptionen in Google, zum Beispiel nach vorausgewählten Inhaltskategorien (Bilder, News, Videos, etc.).  Die Visualisierung der Suche wird gemäß aktueller Prognosen auch im Jahr 2020 zu den Herausforderungen gehören, denen man sich im digitalen Marketing stellen muss (Quelle: Think with Google).

Wer dabei im Rennen bleiben möchte, muss mehr optisch ansprechenden Content produzieren. Damit dieser für die Google Suche relevant wird, sollten Meta-Daten, wie der ALT-Tag, bei der Online-Nutzung von Bildern gepflegt werden. Für die Suchmaschine beschreibt der ALT-Tag, was auf dem Bild zu sehen ist und gehört damit zu den grundlegenden Parametern im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

  • Hinterlegen Sie für den ALT-Tag eine möglichst zum Bild passende Kombination aus relevanten Suchbegriffen (Keywords)
  • Beispiel-HTML: <img src=“/bilder/beispiel.jpg“ alt=“Suchbegriff zur Bildbeschreibung“>
  • Kann das Bild aus irgendwelchen Gründen nicht korrekt angezeigt werden, wird der Alt-TAG als Alternativtext angezeigt.
  • Die Nutzung von ALT-Tags unterstützt die Barrierefreiheit. So werden zum Beispiel blinden Nutzern mit Screenreadern die ALT-Tags anstelle des Bildes vorgelesen.

(3) Videos begeistern

Wer seine Zielgruppen überzeugen möchte, muss in möglichst kurzer Zeit begeistern, um dann auch im Gedächtnis zu bleiben. Schlagworte wie Storytelling sind in aller Munde, allerdings setzen bisher noch zu wenige Unternehmen dieses Thema anhand einer visuellen Strategie um. Der aktuelle ‚TikTok Boom‘ steht jedoch beispielhaft für die Entwicklung, dass Werbetreibende sich online zunehmend auf innovative, (kürzere) und leicht konsumierbare Content-Formate konzentrieren sollten.

Kein erfolgreiches Content Marketing ohne gutes Bildmaterial

Heute ‚IN‘, morgen schon wieder ‚OUT‘: Die Anforderungen an die Bereitstellung und Produktion von Visuals im digitalen Marketing steigen zunehmend. Wer online zielgerichtet werben möchte, benötigt ein gutes Key-Visual, für Facebook Ads ebenso wie für Werbeformate in den Business-Netzwerken XING und LinkedIn. Spannend ist auch der Blick auf Google Ads.

Visuals im Google Ads Kosmos

In Anlehnung an aktuelle und häufige Rezeptionsmuster werden auch die Werbeformate von Google dynamischer. Getestet werden beispielsweise größere Bildformate in Search Ads, die zum ‚Swipen‘ einladen und zu höheren Klickraten führen sollen. (Quelle: Twitter)

Spätestens wenn sich aus diesen Feldversuchen neue Standards entwickeln, werden Marketingverantwortliche neue Lösungen im Bereich ‚Bilderwelten‘ finden müssen. Produkte und Dienstleistungen ansprechend zu visualisieren, wird zur Basis für die Weiterentwicklung der eigenen (digitalen) Marketingstrategie.

Wie wird man dieser und weiteren Herausforderungen am besten gerecht? Wir geben Ihnen an dieser Stelle noch 3 praktische Tipps.

Bilderwelten & Visual Storytelling – 3 Tipps

(1) Viele Plattformen – Viele Content-Anforderungen

Im digitalen Marketing ist Vielfalt Trumpf. Allein im Social Media Bereich gelten je Plattform unterschiedliche Anforderungen für Visuals. Sind es in Instagram vermeintlich ‚perfekte‘ Bilder und zunehmend auch Videos, die viele ‚Likes‘ & ‚Shares‘ erzielen, sind für Facebook, YouTube, Twitter, LinkedIN, XING, etc. wieder andere Content-Anforderungen besonders relevant. Das beginnt bei allgemeinen Merkmalen wie Bildgrößen und Dateiformaten und gipfelt in den Ansprüchen, welche die Nutzer des jeweiligen Netzwerks an Inhalte haben. Kurzum: Alles bleibt in Bewegung, entwickelt seine eigene Dynamik.

(2) Emotionen transportieren

Storytelling heißt das ‚Zauberwort‘: Menschen können sich für Geschichten begeistern, die ihr Interesse wecken, sie emotional auf eine Art Reise mitnehmen und letztlich inspirieren und zu den gewünschten Handlungen anregen. Aus kurzfristig gewonnener Begeisterung kann sich zudem eine langfristige positive und persönliche Bindung entwickeln.

Warum das Storytelling möglichst mit ansprechendenden Bildern erfolgen sollte, ist einfach auf den Punkt zu bringen: Bilder können Emotionen wesentlich besser transportieren als Text, werden schneller erfasst und bleiben besser im Kopf.

(3) Tools & unternehmerische Praxis

Viele Unternehmen geben im Bereich des visuellen Marketings Bildern noch den Vorrang vor Videos. Das hängt sicherlich auch mit den entstehenden Produktionskosten zusammen. Auf welche Tools können Unternehmen in diesem Zusammenhang zurückgreifen? Wer erstellt die Visuals?

Nur wenige Unternehmen leisten sich bislang einen Freelancer, der in Bereichen wie Design unterstützt. Häufiger kommen ‚inhouse‘ verschiedene Tools aus der Adobe Suite (z.B. Photoshop, Indesign) oder auch Online-Lösungen (z.B. Canva, Venngage) zum Einsatz.

Dass man seine Zielgruppen mit guten Visuals besser erreichen kann, bleibt unbestritten. Überlegen Sie in diesem Zusammenhang vielleicht auch, welche Effekte die richtigen visuellen Impulse auf die Agilität von Mitarbeitern im Unternehmen haben können. Welche Botschaften können Sie in Bildern im Büro an Ihre Mitarbeiter senden? Angefangen vom unternehmenseigenen, visualisierten ‚Claim‘ bis hin zu Teambildern: Setzen Sie entsprechende Zeichen nicht nur nach außen, sondern beginnen Sie direkt im Unternehmen. Schauen Sie gerne mal auf die Website des Autors Robert Richter. Er bietet Google Ads Kampagnen für KMU an.

Bildquellen: Robert Richter

Robert Richter
Autor

Robert Richter ist Inhaber der Online Marketing Agentur IMAOS in Dresden. Mit seinem Team entwickelt er Online Marketing Strategien angepasst an die jeweiligen Herausforderungen von agilen Unternehmen im digitalen Marketing. Eine zentrale Rolle spielen dabei Google Ads Kampagnen für KMU.

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