Ob im Homeoffice oder Großraumbüro: Die minimalistische Denk- und Lebensweise hat schon längst auch am Arbeitsplatz Einzug gehalten. Weniger ist mehr – der Grundgedanke beim Minimalismus – kann im Beruf wahre Wunder wirken. In einem minimalistischen Raum kann man wesentlich effizienter, strukturierter und stressfreier arbeiten als in einem vollgestellten Kämmerlein. Wie sich das Büro minimalistisch gestalten lässt, verraten Ihnen die nachfolgenden 4 Design-Tipps.

Was bedeutet Minimalismus überhaupt?

Zurückhaltende Farben, funktionelle Einrichtung und sparsame Dekoration: Der minimalistische Einrichtungsstil ist in aller Munde. Doch was ist damit eigentlich genau gemeint? Minimalismus bedeutet, dass der Schwerpunkt auf dem Wesentlichen liegt. In minimalistischen Räumen findet man deshalb nichts, was nicht einen bestimmten Sinn hat.

Gerade am Arbeitsplatz lohnt sich dieser Einrichtungsstil. Das Ergebnis: moderne, möglichst reizarme Büroräume, die zwar unauffällig wirken, aber alles bieten, was zum Arbeiten benötigt wird. Hier kann man sich auf die Arbeit konzentrieren, ohne gedanklich abzuschweifen. Das wiederum steigert die Produktivität maßgeblich.

Minimalistische Bürogestaltung – Vorteile

Das Arbeitsumfeld spielt eine wesentliche Rolle, wenn man konzentriert arbeiten möchte. Nur wer nicht ständig von Dekoration oder Möbelstücken abgelenkt wird, kann die anstehenden Aufgaben auf der To-do-Liste gut angehen. Eine minimalistische Bürogestaltung bringt u. a. diese Vorteile mit sich:

  • Ordnung: Ein schlichtes Raumdesign führt dazu, dass das Büro niemals vollgestellt ist. Somit ist es einfacher, Ordnung zu halten. Daher findet man auf Anhieb, was man gerade braucht. So spart man Zeit und die anstehende Arbeit ist schneller erledigt.
  • Funktionalität: Funktionelle und bequeme Möbelstücke sind ein wesentliches minimalistisches Einrichtungsmerkmal. Der Bürotisch und -stuhl sollen nicht nur schick aussehen, sondern am besten ergonomisch sein. So lassen sich gesundheitliche Beschwerden (z. B. Rückenschmerzen) verringern.
  • Nachhaltigkeit: Umweltbewusstsein wird für das Image eines Unternehmens immer wichtiger. Wer also im Büro auf wenige und dafür hochwertige Möbel setzt, verbessert die Ökobilanz und senkt den CO2-Ausstoß.

Ein minimalistisch gestalteter Arbeitsplatz ist eine Überlegung wert. Doch wo beginnen Sie und wie sollen Sie Ihr Büro nun am besten einrichten? Die folgenden 4 Tipps verraten Ihnen, wie Sie sich bei der Arbeitsplatzgestaltung nur auf das absolut Notwendige beschränken.

1.    Büro entrümpeln

Bevor Sie überhaupt an ein bestimmtes Bürodesign denken können, sollten Sie zuerst Ihren Arbeitsplatz entrümpeln. Hier geht es darum, dass Sie sich ernsthaft damit beschäftigen, was Sie nun wirklich für produktives Arbeiten zur Hand haben möchten. Für einen minimalistischen Arbeitsplatz sollten Sie nämlich nie mehr horten als wirklich wichtig ist.

Entrümpeln bedeutet nicht, dass Sie Einrichtung, Dekoration und Schreibutensilien einfach nur aus Ihrem Sichtfeld räumen. Stattdessen geht es wirklich darum, neuen Raum zu schaffen – nur so können Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren. Dazu sollten Sie alte Möbel entsorgen und Dinge, die Sie nie verwenden, wegwerfen.

2.    Wände frei machen

Vielleicht hängen an den Wänden in Ihrem Büro Flipchart, Zeitungsausschnitte, Postkarten oder Werbegeschenke. Dieser Wandschmuck mag zwar auf den ersten Blick toll aussehen, doch im Laufe des Tages sorgt er nur für Ablenkung. Falls Sie wirklich produktiv arbeiten wollen, sollten Sie sich schleunigst von dieser Dekoration verabschieden.

Minimalismus bedeutet nun aber nicht, dass Sie die Wände gar nicht dekorieren dürfen. Es ist nur wichtig, dass Sie das anbringen, was nützlich für Ihre Arbeit ist. So hilft Ihnen ein übersichtlicher Kalender bei der Wochenplanung und eine Wanduhr unterstützt Sie bei der täglichen Zeiteinteilung. Mit einer sinnvollen Dekoration gestalten Sie einen Büroraum, in dem Sie ungestört arbeiten können.

3.    Schreibtisch minimalistisch gestalten

Bei der minimalistischen Bürogestaltung dürfen Sie natürlich Ihren Schreibtisch nicht vergessen. Schließlich kann man auf einer zugemüllten Arbeitsfläche nicht produktiv sein. Um Ihren Schreibtisch neu zu gestalten, räumen Sie ihn am besten zuerst komplett leer. Erst dann starten Sie mit den Überlegungen, welche Utensilien Sie tatsächlich immer in Reichweite haben wollen.

Packen Sie Kleinkram, den Sie schon länger nicht mehr verwendet haben, in Kisten. Platzieren Sie sie vorübergehend unter dem Schreibtisch. So können Sie jene Dinge, die Sie doch noch brauchen, jederzeit aus den Kisten nehmen. Falls Sie hingegen nach einem Monat nichts davon vermisst haben, entsorgen Sie am besten alle Schachteln – allerdings ohne sie noch einmal zu öffnen.

4.    Passende Farben auswählen

Auch die Farbgestaltung am Arbeitsplatz spielt eine wesentliche Rolle. Welche Farben empfehlen sich eigentlich für einen minimalistischen Einrichtungsstil? Weiß ist wohl der absolute Klassiker. Diese Farbe macht den Raum hell, wirkt ordentlich und lässt sich vielseitig kombinieren. Zudem lohnen sich andere zarte Farben, wie Grau- und Beigetöne, für ein zurückhaltendes Bürodesign.

Wenn Sie gar nicht auf knallige Farben verzichten wollen, setzen Sie auf gezielte Raumakzente. So bietet sich z. B. ein Büroschrank mit farbigen Schubladen an. Ob leuchtendes Kobaltblau, strahlendes Sonnengelb oder kräftiges Weinrot: Diese Farben sorgen für willkommene Abwechslung, aber lassen den Raum trotzdem nicht überladen wirken.

Fazit: Minimalismus – weniger ist mehr

Wer wirklich produktiv arbeiten möchte, sollte Ablenkungen möglichst aus dem Weg gehen. Hier kann eine minimalistische Arbeitsplatzgestaltung helfen. Einrichtung und Dekoration beschränken sich dabei nur auf das Wesentliche – so lassen sich vollgestellte Räume vermeiden. Mit diesen 4 Tipps schaffen Sie einen Büroraum, in dem Sie gut konzentriert arbeiten können. Weniger ist also mehr!

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/tasse-kaffee-laptop-b%C3%BCro-macbook-1280537/

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