Geht es um die Herstellung von Kunststoffprodukten, so handelt es sich hierbei um einen Prozess, der in Phasen abläuft. Zuallererst ist aber der Entwurf erforderlich. Denn nur mit ihm lässt sich schließlich festlegen, wie der fertige Artikel aussehen soll. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Herstellung der Kunststoffprodukte abläuft und welche Techniken hierbei zum Einsatz kommen.

Die Phasen des Spritzgusszyklus im Überblick

Ist der Entwurf fertig, wird der Herstellungsprozess in Angriff genommen. Produzenten greifen in diesem Fall immer öfter auf den Kunststoffspritzguss zurück. Dieser wird in der Regel in vier Phasen unterteilt:

  • Plastifizierung
  • Dosierung
  • Einspritzung
  • Nachdrücken und Abkühlen

Vor allem die letztgenannte Arbeitsphase ist lange und nimmt rund 50 Prozent der Gesamtzeit in Anspruch. Wird das Produkt ausgeworfen, findet manchmal noch eine Nachbearbeitung statt, bevor schließlich der Zusammenbau beginnt.

Im Rahmen des Spritzgussverfahrens kommt es zur Einschmelzung des Kunststoffes, wobei dieser im nächsten Schritt in die Hohlräume eines Spritzgusswerkzeuges gefüllt wird. Dort nimmt das Material die gewünschte Struktur an, wobei man es anschließend auskühlen lässt. Zum Abschluss kommt es zum Auswerfen des sogenannten Spritzlings.

Wenden Sie sich an einen Spezialisten

Wollen Sie Kunststoffprodukte im Spritzgussverfahren herstellen lassen, sollten Sie sich an HSV-TMP wenden. Denn jenes Unternehmen verfügt in dieser Sparte über ein großes Maß an Erfahrung und geht bei der Produktion präzise vor. Er ist dazu imstande, dünn- und dickwändige Artikel in hoher Stückzahl zu produzieren. Im Rahmen des Spritzgussprozesses bedient sich der Hersteller zudem eines gravimetrischen Dosiersystems. Mit dieser Technologie ist es möglich, Farbe, Kunststoffgranulat und etwaige Treibmittel präzise zu dosieren. Dies geschieht noch vor dem Erhitzen des Materials in den Schnecken. Dies gewährleistet eine konsistente Zusammensetzung des Kunststoffteils und einen schnellen Produktionsfluss. Wollen Sie also Kunststoffprodukte in bester Qualität und in hoher Stückzahl herstellen lassen, so sind Sie mit jener Technik bestens beraten. Haben Sie diesbezüglich Fragen, wenden Sie sich einfach an HSV-TMP.

So läuft das Verfahren ab

Bevor der Kunststoffspritzguss in Angriff genommen wird, ist die Entwicklungsphase abzuschließen. In dieser wird das Spritzgusswerkzeug konstruiert, wobei gleichzeitig die Abnahme des ersten Spritzlings erfolgt. Danach startet das eigentliche Verfahren:

1. Plastifizierung:

Zuerst wird das Material vermischt und anschließend in die Schnecken des Spritzgusswerkzeuges gefüllt. Dort findet die Erhitzung desselben statt, bis sich schließlich eine gleichmäßige, homogene Masse bildet. Kommt das flüssige Material in die Nähe der Düsen, hat dieses die ideale Temperatur für die Bearbeitung erreicht. In diesem Fall ist davon auszugehen, dass sich die Masse komplett verflüssigt hat. Von der Maschine wird das Formwerkzeug geschlossen. An der Ausgangsbuchse werden die Düsen gegen das Formwerkzeug gepresst, wobei die beweglichen Teile im Werkzeug so positioniert werden, dass sie das Kunststoffteil in die gewünschte Form bringen können.

2. Dosierung:

Diese Phase findet am Ende der Plastifizierung statt. In der Schnecke wird dabei die korrekte Menge der Kunststoffschmelze ausgemessen. Auf diese Weise kann die gewünschte Menge in das Formwerkzeug gespritzt werden.

3. Einspritzung:

Die in der letzten Phase abgemessene Dosis des Materials, wird hier in das Formwerkzeug über die Düsen eingespritzt. Es findet in diesem Fall außerdem eine Einstellung von Einspritzgeschwindigkeit und Druck statt. Mit der Spritzgussmaschine wird dafür gesorgt, dass sich das Formwerkzeug nicht öffnet. Die Hohlräume im Werkzeug werden außerdem von der flüssigen Kunststoffmasse ausgefüllt.

4. Nachdrücken und Abkühlen:

Sobald der flüssige Kunststoff in das Formwerkzeug eingespritzt wurde, beginnt die Abkühlungsphase. Es findet hier ein Übergang von flüssig zu fest statt, wobei sich die Masse des Formteils ein wenig verringert. Die Kompensation jener Reaktion erfolgt durch das Nachdrücken und das zusätzliche Einspritzen der fehlenden Kunststoffmengen. Wie lange der gesamte Prozess dauert, hängt von den Maßen des Formteils ab. Danach kühlt das Produkt aus. Hat es die richtige Temperatur erreicht, wird es ausgeworfen. Der Prozess ist damit abgeschlossen.

Fazit – ein erprobter Herstellungsprozess

Wollen Sie Kunststoffteile guter Qualität in großer Stückzahl herstellen lassen, sollten Sie auf den Kunststoffspritzguss setzen. Es handelt sich hierbei um ein erprobtes Verfahren, das einwandfreie Ergebnisse liefert. Lassen Sie sich bei Interesse von HSV-TMP beraten.

Image: https://pixabay.com/de/photos/rohrbieger-arbeit-maschine-2819137/

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