Spricht man heute über Künstliche Intelligenz (KI), dann kommt den meisten Menschen die Zukunft in den Sinn. Doch diese ist längst Realität geworden. Je mehr dies bewusstwird, desto größer sind die Ängste vor den möglichen Entwicklungen. Doch dazu besteht wenig Grund. In der Geschichte war die Weiterentwicklung von Technologien, wie Siemens in einem informativen Beitrag erklärt, immer ein Jobmotor, der neue Wirtschaftszweige entstehen ließ. Gleichzeitig konnten die Anwendungen den Wohlstand vorantreiben und zahlreichen Menschen neue Chancen eröffnen.

Die Chancen überwiegen das Risiko

Dass diese Veränderungen Ängste auslösen können, ist nur allzu verständlich. Diese Reaktion ist menschlich und tritt immer dann auf, wenn ein scheinbar unkontrollierbarer Wandel in der Gesellschaft ansteht. Gewerkschaften warnen reflexartig vor zu viel Innovation und übersehen dabei die Möglichkeiten, die der Fortschritt bietet.

Jobs haben sich in der Geschichte der Menschheit schon immer verändert. Das seit dem Start der ersten Industriellen Revolution heraufbeschworene Ende der Arbeit hat so nie stattgefunden, ganz im Gegenteil. Die beste Möglichkeit, Ängsten zu begegnen, ist Aufklärung.

Was ist Künstliche Intelligenz?

Es handelt sich dabei um eine Universaltechnologie, die in alle Lebensbereiche vordringt und diese verändert. KI vereint die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen wie Informatik, Robotik, Mathematik, Ethik und Philosophie. Derzeit unterscheidet man drei Arten von KI.

  • Die schwache KI ist bereits in zahlreichen Anwendungen wie Amazons Alexa im Einsatz.
  • Die starke KI wird einmal menschliches Niveau erreichen.
  • Die Superintelligenz wird ihre eigenen Fähigkeiten exponentiell steigern können.

Es ist die dritte, die Superintelligenz, die gerne in Filmen und Büchern, wie etwa dem US-Bestseller Superintelligenzen – Szenarien einer kommenden Revolution von Philosoph Nick Bostrom, das auf TAZ vorgestellt wird, als Horrorvision der Zukunft dargestellt wird. 

Beständiger Wandel

Durch die Unterstützung der Maschinen hat sich die Produktivität massiv gesteigert. Der technische Fortschritt ist längst der wichtigste Treiber des Wirtschaftswachstums und damit auch des Wohlstands geworden. Nicht die Ausbeutung der Ressourcen, sondern die Weiterentwicklung von Technologien sichert die Zukunft. Alle Ängste vor einem Zusammenbruch des Arbeitsmarktes waren bislang unbegründet, ganz im Gegenteil. Die Arbeit ist nicht verschwunden, sondern hat sich verändert, wie man beispielsweise an der Zunahme des virtuellen Arbeitens in Unternehmen erkennt. Die klassische Arbeitergesellschaft hat sich immer mehr hin zu einer Dienstleistungsgesellschaft gewandelt.

Das demonstriert am besten ein Blick auf die Liste der größten Konzerne der Welt. Dort prägten noch vor 15 Jahren Erdöl-Produzenten das Bild, heute beherrschen die großen Fünf die Wirtschaft. Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft sind allesamt Unternehmen, die ihren Aufschwung neuen Technologien verdanken. Ihr Geschäftsmodell war und ist so einzigartig, dass weltweit Millionen Menschen gerne ihre Produkte kaufen und nutzen. Während früher die Welt gebannt auf ein Duell zwischen Computer und Schachweltmeister blickte, ist die KI heute längst im Alltag der meisten Menschen angekommen. Ob beim Shopping, im Smartphone, auf Webseiten oder in sozialen Netzwerken, die Technik sorgt für Bewegung im besten Sinne.

Ja, einige Berufe werden auch in Zukunft durch KI ersetzt werden. Doch zahlreiche neue werden entstehen. Bildung und Flexibilität sind der beste Weg, damit umzugehen. Diese Rezepte haben bisher immer geholfen, mit einem Wandel fertigzuwerden. Experten sind sich einig, dass die Berufe in der Fertigung und in der Produktion von KI betroffen sind, die jedoch gleichzeitig zahlreiche neue Karriere-Möglichkeiten bieten wird. Dort wo soziale Kompetenz gefragt ist, wird der Mensch auch in Zukunft seinen Platz finden. Die letzten Jahre haben bewiesen, dass die KI sich gut in das tägliche Leben integrieren lässt.

Mitten im Leben

Wir sind bereits jetzt tagtäglich von KI umgeben. Diese kann zwar noch nicht jene Wunderdinge leisten, die uns Romane oder Filme vorschwärmen, doch sie ist längst im täglichen Arbeits- und Unterhaltungsalltag angekommen.

Ein gutes Beispiel für die digitale Transformation waren vor einigen Jahren die digitalen Sprach-Assistenten der Smartphones. Apples Siri ist der bis heute bekannteste Helfer, der den Usern einfache Arbeiten und Suchen abnimmt. Webseitenbetreiber bieten ihren Kunden Chat-Bots an, die bei Bedarf Hilfe leisten. Spielautomaten arbeiten längst laut Online Casino Betway mit einem elektronischen Zufallsgenerator, der autonom berechnet, welches Symbol auf jeder einzelnen Walze erscheint, um ein faires Spielerlebnis, dessen Ausgang allein vom Zufall abhängt, sicherzustellen. Die Industriegiganten haben zahlreiche ihrer Logistikprozesse automatisiert. Algorithmen berechnen, welche Teile wann und wo benötigt werden und leiten die entsprechenden Bestell- und Lieferprozesse selbstständig ein. All diese Innovationen erfordern auch weiterhin eine menschliche Kontrolle, doch sie lernen dazu und werden in ihren Vorhersagen immer präziser.

Der Fortschritt wird auch vor der Arbeitswelt nicht Halt machen. Das Tempo der Veränderung nimmt immer weiter zu, doch das sollte kein Grund für übertriebene Ängste sein. Die vergangenen beiden Jahrzehnte haben gezeigt, dass die Entwicklung von KI zahlreiche Vorteile für die Menschheit gebracht hat. Wer sich den weiteren Veränderungen offen und aufgeschlossen stellt, ist gewappnet für die Innovationen der Zukunft und braucht keine Sorgen haben.

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Dieser Artikel wurde als Gastartikel verfasst. Für mehr Informationen zum Autor fragen Sie bitte den Betreiber des Blogs an.

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