Die Telematik bezeichnet den künstlich zusammengesetzten Fachbegriff aus den Disziplinen „Tele“kommunikation und Infor„matik“, wodurch beide Worte miteinander verbunden werden. Im Verkehrswesen bzw. in der Automobiltechnologie wird die Telematik bereits seit Jahren eingesetzt und dient vorrangig dazu, die gesetzlich festgelegte Dauer der Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer zu erfassen, zu steuern und zu überprüfen. Während GPS-Systeme für die Anwendung in Lkws im professionellen Flottenmanagement schon zum Standard gehören und gesetzlich verpflichtend sind, können auch Endkunden sie einsetzen. 

Gerade für Menschen, die erst vor Kurzem ihren Führerschein gemacht haben und lediglich über ein überschaubares Maß an Fahrerfahrung verfügen, wirkt sich der Einsatz telematischer Lösungen im Fahrzeug durchaus positiv auf die Kfz-Versicherung aus. Versicherungen, die smarte Systeme zur Überwachung einsetzen, sind schnell in der Lage, das Fahrverhalten eines Fahrers zu erkennen und zu analysieren. Allerdings ist es in diesem Fall notwendig, dass sie den Versicherern die Analysen zur Verfügung stellen. Alle Fahrerdaten werden durch eine kleine, satellitengesteuerte GPS-Box aufgezeichnet, darunter fallen neben dem Tempo auch die Beschleunigung oder das Bremsverhalten.

Intelligente telematische Lösungen für mehr Straßensicherheit

Um nicht gegen die drastischen Sicherheitsangaben des Staates bezüglich der Einhaltung und konsequenten Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer zu verstoßen, helfen innovative Telematik-Lösungen. Einer der Marktführer in diesem Bereich ist FleetGo – auf dessen Webseite www.fleetgo.de ein immenses Angebot an innovativen Lösungen zu finden ist:

GPS Symbol (Quelle awise.se)
  • GPS-ORTUNG: Über die GPS-Ortung ist der Flottenmanager zu jeder Zeit in der Lage, zu erkennen, wo sich die zum Fuhrpark gehörenden Fahrzeuge im Augenblick befinden. Durch die Datenübertragung in Echtzeit haben die Flottenmanager die Chance, die Route während der Fahrt zu korrigieren oder anzupassen, um die Route zu verkürzen.
  • AUTOMATISIERTES FAHRTENBUCH: Die elektronische Ermittlung der Lenk- und Ruhezeiten der einzelnen Fahrer ist langwierig und fehleranfällig. Die Fahrerdaten werden mithilfe des automatisierten Fahrtenbuchs manipulationssicher erfasst, werden auch vom Finanzamt bedingungslos anerkannt und sind seit 15. Juni 2019 im europäischen Raum Pflicht.
  • GREEN DRIVING: Der massenhafte LKW-Verkehr ist ein wesentlicher Aspekt des Klimawandels, den es zu verringern gilt. Doch auch andere Punkte – wie eine verbesserte Wirtschaftlichkeit oder eine Verringerung der Treibstoffkosten – spielen eine wesentliche Rolle. Hier wird insbesondere auch das Fahrverhalten des Fahrers überwacht.
  • REMOTE TACHO DOWNLOAD: Für zeit- und ortsunabhängiges Fernauslesen der Daten kann ein Remote Download genutzt werden. Hier spielen zwei Fristen eine große Rolle – nach 28 Tagen muss die Fahrerkarte ausgelesen werden, das Auslesen des Tachographs muss nach 90 Tagen erfolgen. Der Download aller Daten hingegen wird 10 bis 30 Minuten brauchen.
  • FERNDIAGNOSE: Die Ferndiagnose der Fahrzeuge auf Überprüfung trägt dazu bei, dass auch technische Mängel sowie standardmäßige Wartungen optimal organisiert und repariert werden kann. Dies führt langfristig auch dazu bei, dass unnötige Reparaturen wegfallen und die Wartung besser geplant werden können.

Alle Überprüfungen und Kontrollen werden in Echtzeit durchgeführt, sodass die Messdaten zeitnah übermittelt und auf diese Weise optimal zugeordnet werden können. Doch die oben genannten Funktionen sind noch nicht alles – denn auch der Auflieger kann optimal kontrolliert werden.

Geltende gesetzliche Regelungen für Lkw-Fahrer

Es existieren verschiedene EU-Verordnungen, in denen die gesetzlichen Lenk-, Fahrtunterbrechungen- und Ruhezeiten für professionelle Lkw-Fahrer festgelegt werden. Hier gilt zunächst die Verordnung (EG) 561/2006, die seit dem 11. April 2007 gilt und die durch die Folge-EU-Verordnung 165/2014 für den digitalen Einsatz eines Fahrtenschreibers.

Für den Einbau von Fahrtenschreibern im Lkw gilt vor allem das gesamte Fahrzeuggewicht samt Anhänger oder Sattelanhänger:

  • bis zu einem Gewicht von insgesamt 2,8 Tonnen braucht es keinen Fahrtennachweis
  • zwischen 2,81 und 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist ein Fahrtenbuch zwingend notwendig
  • ab einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen muss ein digitaler Fahrtenschreiber eingebaut sein

Doch es dürfen auch nicht mehr als insgesamt 9 Personen (8 Fahrgäste und Fahrer) im Fahrzeug transportiert werden, um die Gesetze einzuhalten.

Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/karte-urlaub-reisen-fahren-2789052/

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