Unsere Welt verändert sich ständig. Schauen wir uns nur an, wie sich die Industrie entwickelt hat: von der ersten industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert mit Dampfkraft und Mechanisierung, der zweiten ab dem späten 19. Jahrhundert mit Elektrizität und Fließbändern und der dritten ab der Mitte des 20. Jahrhunderts , angetrieben von neuer Informationstechnologie und Automatisierung.
Jetzt sehen Unternehmen sich mit der Industrie 4.0 konfrontiert – geprägt durch die Ära der künstlichen Intelligenz und des Internets der Dinge (IoT).
Die jüngsten Veränderungen, vor allem die Digitalisierung, haben Branchen, Unternehmen und sogar ganze Geschäftsfunktionen wie etwa das Marketing grundlegend verändert. Auch die Personalarbeit darf sich den Auswirkungen des raschen Wandels nicht versperren.

Wie sieht Personalarbeit in der Industrie 4.0 aus?

Neue Technologien wie das Internet der Dinge, Big Data und künstliche Intelligenz werden die meisten HR-Prozesse automatisieren und zu effizienten und schlankeren HR-Teams führen. Für eine effiziente Implementierung von Personalarbeit in der Industrie 4.0 sind allerdings sowohl Änderungen der Organisationsstruktur als auch des Führungsstils erforderlich.

HR-Teams spielen bei der digitalen Transformation also eine doppelte Rolle:

1. Sie sind für ihre eigene Transformation verantwortlich – unter Verwendung von Automatisierung und digitalen, datengesteuerten Prozessen.

2. In Zusammenarbeit mit der IT-Abteilung wird die Personalabteilung nun gebeten, Unternehmen zur digitalen Transformation zu führen und ihre kontinuierliche digitale Entwicklung zu unterstützen. Dies beinhaltet die Befähigung der Mitarbeiter mit einer digitalen Denkweise, um die Arbeitsprozesse und Produktivität zu verbessern.

Welche Herausforderungen erwarten Personalabteilungen?

HR-Mitarbeiter in der Lage sein, die für die Branche, in der ihre Organisation tätig ist, erforderlichen Fähigkeiten zu identifizieren. Die Digitalisierung erfordert definitiv eine neue Art von Fähigkeiten, die in vielen Bereichen angewendet werden können. HR-Fachkräfte müssen feststellen, welche Fähigkeiten die Belegschaft und Organisation, für die sie tätig sind, derzeit nicht beherrschen.
Außerdem müssen Personalabteilungen digital ausgerichtet werden. Um den Wettbewerbern einen Schritt voraus zu sein, müssen HR-Experten mit den technologischen Trends Schritt halten.
Angesichts der Technologie ist es an der Zeit, über andere neue und wirksame Kommunikationsinstrumente nachzudenken. HR-Profis haben es heutzutage mit jüngeren Mitarbeitern zu tun, für die die digitale Kommunikation so selbstverständlich ist wie Atmen.

Auf welche Arbeitsprozesse von HR hat die Digitalisierung Einfluss?

Herkömmliche HR-Prozesse werden mit der Implementierung der digitalen Automatisierung schrittweise verändert. Zahlreiche Unternehmen nutzen bereits Employee Self Service Optionen, um beispielsweise Urlaubsanträge und sogar die Abgabe von Kündigungsschreiben zu vereinfachen. Mit qualitativer Software können Personalmanager auch in einem Bruchteil der früher benötigten Zeit qualitative und rechtssichere Arbeitszeugnisse erstellen.

Abhilfe durch Tools oder Software – Was können diese Programme und wie erleichtern sie HR-Prozesse?

Zeiterfassung:

Mit HR-Management-Software kann die Anzahl der Stunden, die ein Mitarbeiter gearbeitet hat, automatisch berechnet werden. Dies würde auch die Gehaltsabrechnung einfach und unkompliziert machen.

Rekrutierung:

HR-Management-Software würde alle Rekrutierungsphasen automatisieren und den Einstellungsprozess vereinfachen. Personalabteilungen können den teilweise automatisierten Einstellungsprozess schrittweise verwalten und die besten Talente innerhalb der vorgegebenen Fristen einstellen.

Projektmanagement:

HR-Manager müssen wissen, welcher Mitarbeiter an welchem Projekt gearbeitet hat und wie viele Stunden. Mithilfe von Personalverwaltungssoftware können sie die genaue Anzahl der Stunden ermitteln, die ein Mitarbeiter an einem bestimmten Projekt gearbeitet hat.

Arbeitszeugnisse:

Für die Erstellung von rechtssicheren und treffend formulierten Arbeitszeugnissen mussten Personalmanager früher viel Zeit aufwenden. Dies gehört mit moderner Software der Vergangenheit an. So bietet der Haufe Zeugnis Manager tausende rechtssichere Vorlagen und Formulierungen und ist nicht umsonst der meistgenutzte Zeugnis-Generator Deutschlands.

Bildquelle: Menschen Foto erstellt von freepik – de.freepik.com

Schreiben Sie einen Kommentar

*

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen