Bild: ©Sergey Nivens/Adobe Stock

Bislang konnten sich in der Corona-Krise diejenigen Unternehmen am besten behaupten, die sich flexibel auf neue Anforderungen einstellen konnten. Dies zeigt ein im Sommer veröffentlichter Bericht von Outsystems in Zusammenarbeit mit KPMG. Ein Folgebericht zeigt nun auf, wie agil die Finanzbranche beim Thema Software-Entwicklung aufgestellt ist.

Große Herausforderungen für die Finanzbranche

Der wachsende Innovationsdruck und der stärker werdende Wettbewerb stellen Banken und Finanzdienstleister gleichermaßen vor Herausforderungen. Deshalb wollen viele von ihnen ihre Agilität verbessern. Eine aktuelle Studie von Outsystems und KPMG zeigt, dass sie für die aktuellen Herausforderungen vergleichsweise gut gerüstet sind und zu den Vorreitern beim Thema Agilität gehören. In Hinblick auf die künftigen Entwicklungen der Branche weisen die Autoren der Studie aber darauf hin, wie wichtig es ist, bereits heute die richtigen Entwicklungen anzustoßen.

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Finanzunternehmen müssen Prozesse umstellen

Die Digitalisierung beschäftigt die Bankenbranche bereits seit mehreren Jahren. Haben sie ihre Prozesse bislang auch halbwegs gut automatisieren und ihr digitales Angebot erweitern können, sehen sie sich doch vermehrt von jungen neuen Wettbewerbern herausgefordert – Fintechs.

Hinzu kommen die Auswirkungen der Corona-Krise, die Agilität zu einem zentralen Faktor für Finanzunternehmen gemacht haben. So mussten etwa im Rahmen des Infektionsschutzes neue Lösungen entwickelt werden, die kontaktlos und ortsunabhängig genutzt werden können. Deutlich spiegeln sich die damit verbundenen Herausforderungen auch in den Antworten der befragten Unternehmen wider. So wurden als zentrale Risiken veränderte Kundenpräferenzen (88 %), die Gefahr einer Rezession (82 %), regulatorische Veränderungen (80 %) sowie digitale Innovationen und neue Wettbewerber (81 %) genannt.

Verbesserung von Innovationskraft und Agilität aktuell wichtigste Ziele

Bereits seit einigen Jahren wird die Finanzbranche von großen Tech-Konzernen wie Apple und Google unter Druck gesetzt, die eigene Lösungen im Finanzbereich anbieten. Darüber hinaus sind es vor allem junge Unternehmen, die die Stellung alteingesessener Kreditinstitute infrage stellen. Allein im Jahr 2020 wurden mehr als 20.000 neue Fintechs gegründet.

Diese Situation schlägt sich auch deutlich in den Prioritäten nieder, die die befragten Unternehmen in der Studie angeben. Demnach bestehe das Hauptziel der Branche in der Verbesserung der eigenen Innovationskraft und Agilität (28 %).

Agilität auch beim Thema Beratung immer wichtiger

Auch bei der klassischen Finanzberatung spielt das Thema Agilität eine wichtige Rolle. Das gilt nicht nur bei Werten wie Aktien und Derivaten, sondern auch bei traditionelleren Anlageformen wie Gold. Hier muss der Berater etwa in der Lage sein, seinem Kunden die passende strategische Stückelung für sein Portfolio anzubieten. Bei Unternehmen wie GLOBAL GOLD kommen dabei unter anderem spezielle Algorithmen zum Einsatz.

In diesem Zusammenhang spielt auch das Thema Expertise eine zentrale Rolle. Gerade beim Goldkauf müssen viele Dinge beachtet werden, weshalb Agilität im Bereich Finanzdienstleistung immer auch mit einem nachhaltigen Aufbau von Know-how einhergeht.

Edward Teach
Autor

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